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Definition:
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Bei der Zöliakie bzw. Sprue reagiert der Dünndarm allergisch auf Klebereiweiß im Getreide. Glutenhaltige Lebensmittel wie z.B. Weizen, Gerste, Hafer usw. führen zu einem chronisch entzündlichen Autoimmunprozess. Dadurch werden die für die Nährstoffaufnahme zuständigen Darmzotten zerstört und die Oberfläche des Dünndarms wird immer kleiner. Die Folge ist eine verminderte Fähigkeit, Nährstoffe vom Darm ins Blut aufzunehmen.
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Ursachen:
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Die Ursachen der Zöliakie sind noch unklar, aber an Zöliakie Erkrankte haben eine genetische Veranlagung für gewisse Immunreaktionen. Häufig bricht die Krankheit nach einer Infektion mit Darmentzündung sowie nach mechanischem oder chemischem Stress aus. Ist dieser Prozess erst einmal in Gang gekommen, so verstärkt er sich selber und kommt nicht zum Stillstand, wenn nicht eine strikte Gluten-freie Diät eingehalten wird.
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Symptome:
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Das Krankheitsbild kann sich je nach Alter sehr unterschiedlich zeigen. Die klassischen Symptome der Zöliakie treten in der frühen Kindheit nach Beginn der Ernährung mit Getreide-Produkten auf. Oft wird Zöliakie auch erst im Erwachsenalter erkannt.
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Auf Zöliakie können Beschwerden hinweisen wie: Wachstumsstörungen bei Kindern, Gewichtsverlust, Blässe und Blutarmut, aufgetriebener, vorgewölbter Bauch mit Blähungen, faulig riechende, chronische Durchfälle, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen, schlaffe Muskulatur, massiver Flüssigkeitsverlust, trockene, spröde Haut und Knochenschmerzen. Durch die zerstörte Dünndarmschleimhaut kann es zu einer Milchunverträglichkeit kommen. Unbehandelt kann die Erkrankung zum Tode führen.
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Bei etwa 10 % der erwachsenen Patienten tritt ein juckender, bläschenförmiger Hautausschlag meistens an den Streckseiten der Ellbögen, Knie und an den Gesäßbacken auf.
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Diagnose:
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Eine sichere Diagnose kann nur über eine Biopsie beim Facharzt gestellt werden.
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Therapie:
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Die strikt glutenfreie Diät führt zu einem Verschwinden der Symptome und die Dünndarm-Schleimhaut erholt sich bereits nach wenigen Tagen, sodass die Nährstoffaufnahme wieder gesichert ist. Glutenfreie Nahrungmittel sind Reis, Hirse, Mais, Buchweizen (hat nichts mit dem Getreide Weizen zu tun) Amaranth, Kartoffeln, Sesam, Leinsamen, Maronen, Johannisbrotkernmehl, Lupinenmehl, Guarkernmehl, Pfeilwurzelmehl, Sojabohnen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Milch, Fette, Obst, Gemüse, Honig, Nüsse, Eier, etc.
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Schon bei kleinsten Glutenmengen setzt die Schädigung erneut ein, selbst wenn nicht sofort deutliche Symptome auftreten.
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Da diese Erkrankung für die Betroffenen auch psychisch sehr belastend ist und gerade die Autoimmunerkrankungen durch Stress sehr negativ beeinflusst werden, sind regelmäßige Entspannungsübungen zu empfehlen. Auch durch das angezeigte homöopathische Arzneimittel kann dem Betroffenen Linderung verschafft werden.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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