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Definition:
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Die Wundrose, auch Erysipel oder Rotlauf genannt, ist eine häufige, örtlich begrenzte, akute bakterielle Infektion mit Entzündung der Gefäße der Haut und der Lymphwege. Sie zeigt sich als meist scharf begrenzte starke Rötung und tritt vor allem bei geschwächter Immunlage, z.B. bei Menschen in höherem Alter, auf.
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Ursache:
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Verursacht wird das Erysipel meist durch das Bakterium Streptococcus pyogenes, seltener von anderen Bakterien. Durch kleinste Hautverletzungen können diese Erreger in tiefere Schichten der Haut eindringen und sich dann über die Lymphspalten vermehren und ausbreiten.
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Ein vermehrtes Risiko für die Entwicklung einer Wundrose haben Menschen, die an Fußpilz oder Hauteinrissen in den Zwischenzehenräumen, an Wassereinlagerungen im Gewebe, an Geschwüren, Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus leiden.
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Das Erysipel kann an jeder Hautstelle vorkommen, tritt aber am häufigsten in der Fuß- und Unterschenkelregion oder auch im Gesicht auf.
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Diagnose:
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Das Erkennen einer Wundrose erfolgt meist aufgrund des Erscheinungsbildes und der Symptome. Weitere Hinweise gibt eine Blutuntersuchung im Labor (Entzündungswerte, Antikörper).
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Symptome:
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Nach einer Inkubationszeit von wenigen Stunden bis zu fünf Tagen kommt es zu plötzlich auftretenden Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und schwerem Krankheitsgefühl. Erst Stunden danach zeigt sich die typische, flächenhafte, leuchtend rote Hautveränderungen. Das betroffene Gebiet ist nicht immer scharf abgegrenzt, es kann schmerzhaft brennen, in den meisten Fällen ist es warm, geschwollen und druckempfindlich.
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Vorbeugung:
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Die wichtigste Vorbeugung einer Wundrose besteht darin, die Risikofaktoren so gering wie möglich zu halten, d.h. Fußpilz behandeln, für eine gute Durchblutung der Haut sorgen und die Insulintherapie bei Diabetes mellitus optimieren. Generell gilt es, Verletzungen möglichst zu meiden, z.B. durch stabiles Schuhwerk oder geeignete Schutzmassnahmen.
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Therapie:
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Die Eintrittspforte der Bakterien sollte gesäubert und behandelt werden. Zur Schmerzlinderung und Behandlung der Schwellung können kühlende Umschläge eingesetzt und ggf. die betroffene Gliedmaße ruhiggestellt und hochgelagert werden. Durch die Gabe des angezeigten homöpathischen Einzelmittels kann das Immunsystem im Kampf gegen die Bakterien unterstützt und das Fieber gesenkt werden. Verschlimmert sich der Zustand trotz dieser Maßnahmen, muss unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden. Je nach Schwere der Wundrose (sehr hohes Fieber, herabgesetztes Allgemeinbefinden) kann ein Klinikaufenthalt mit Antibiotikainfusion erforderlich sein, denn bei einer Ausbreitung in die Tiefe kann es zu einer schweren Infektion kommen. Patienten mit operierter Herzklappe brauchen unbedingt eine Antibiotikatherapie.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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