Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
-   k l a s s i s c h e   H o m ö o p a t h i e   -

Übersäuerung
– Ursache für viele Beschwerden

Typische Hinweise auf eine Übersäuerung
des Körpers sind häufiges Sodbrennen, Magengeschwüre, Verdauungsprobleme (Verstopfung, Blähungen, Durchfall)sowie Muskelverspannungen bzw. -verkrampfungen. Auch eine ungesunde Hautfarbe, Ekzeme bzw. Neurodermitis sowie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, häufige Gereitzheit und Schlafstörungen können Symptome von Übersäuerung sein. Ebenso sind Gelenkschmerzen bzw. Schmerzen im Wirbelsäurebereich häufig Anzeichen für eine Übersäuerung.
Die Säure, die unserem Körper zu schaffen macht, ist nicht die Säure, die wir mit der Nahrung aufnehmen, wie z.B. Essig oder Zitrone, sondern die Säure, die der Körper selber bildet, um unsere falsche Nahrung bzw. unseren Streß zu verdauen.
Diese anfallenden Säuren müssen vom Körper neutralisiert werden - das ist nur möglich, indem er mit der Nahrung zugeführte Basenstoffe einsetzt oder wenn diese nicht vorhanden sind, dem Depot des Körpers (z.B. Knochen) basische Stoffe entzieht. Letzteres sollte unbedingt vermieden werden, da dies weitere Störungen zur Folge hat.

Beispiele für sauer machende „Nahrungsmittel”
sind: Süßigkeiten, tierisches Eiweiß (Fleisch und Käse), Genußgifte wie Alkohol und Zigaretten, aber auch starke Emotionen wie Streß oder Trauer - all dies führt zu einem Säureschub.
Hat der Körper bereits seine wichtigsten Vorräte an den ausgleichenden Basenstoffen geopfert, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die zu entsorgenden Säuren im Körper abzulagern, z.B. im Bindegewebe, in Sehnen und Muskeln usw. Dies bekommen wir dann in Form von Schmerzen und anderen Beeinträchtigungen regelrecht zu spüren!
Nun liegt es leider nicht immer in unserer Macht, uns all diesen Säureverursachern zu entziehen - wohl aber können wir dafür sorgen, dass sich die säureverursachenden Auslöser in Grenzen halten (Entspannung!) und dass unser Depot an Basenstoffen durch richtige Ernährung stets gut gefüllt ist.

Tipps zur Vermeidung von Übersäuerung:
Wer kein gesteigertes Interesse daran hat, sich mit Nahrungsmitteltabellen oder ähnlichen Aufzählungen zu befassen, der kann sich ganz einfach daran orientieren, dass sich eine richtige Ernährung für uns Menschen ungefähr so zusammensetzt, wie wir uns vor vielen Jahrtausenden ernährt haben - darauf ist unser Körper ganz einfach ausgelegt: selten und wenig Fleisch und tierisches Eiweiß, viel Obst, Gemüse und Früchte, Nüsse, Körner, Wurzelgemüse und Pilze - natürlich ohne die modernen Genußgifte und den Streß unserer Zeit! Ob man übersäuert ist bzw. in welchem Maße, kann mit pH-Indikatorstäbchen (Merck) z.B. im Urin festgestellt werden. Natürlich gibt es die Möglichkeit, durch eine Basenkur die Übersäuerung des Körpers wieder in den Griff zu bekommen, sinnvoller ist es allerdings, langfristig sich auf eine entsprechende Ernährung und Lebensweise einzustellen und die Übersäuerung gar nicht erst Überhand nehmen zu lassen.
Und nicht vergessen: es ist auch wichtig, täglich genügend Flüssigkeit (mindestens 2 Liter Mineralwasser) aufzunehmen, um die angefallene Säure möglichst schnell ausscheiden zu können!


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.