– Mineralstoffe und Spurenelemente –
Mineralstoffe sind lebensnotwendige, nicht organische Stoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen.
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So wertvoll Spurenelemente für den gesunden Organismus sind, so gefährlich kann bei vielen eine Überdosierung sein.
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Kalzium:
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Kalzium sollte bei Nebenschilddrüsenüberfunktionen und Vitamin D-Vergiftung nicht genommen werden. Ein Zusammenhang zwischen Kalzium-Überdosierung und einem erhöhten Nierenstein-Risiko wird diskutiert.
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Kalium:
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Ein Kaliumüberschuß kann zu Herzrhythmusstörungen, Schwäche- und Angstzuständen, Blutdruckabfall, Verwirrung sowie zu einer Gefühllosigkeit der Hände und Füße führen.
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Magnesium:
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Hohe Magnesiumdosierungen haben eine abführende Wirkung (außer Magnesiumorotat).
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Zink:
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Eine langdauernde Überdosierung mit Zink kann Wechselwirkungen mit dem Kupfer-, Mangan-, Kalzium- und Eisenhaushalt auslösen. Nebenwirkungen einer Zinküberdosierung entsprechen den Mangelzuständen dieser Mineralstoffe.
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Eisen:
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Lang andauernde Überversorgung mit Eisen bzw. genetische Veranlagung kann zur Hämochromatose, einer Eisenspeicherkrankheit, führen. Das Eisen reichert sich in der Leber an und führt dort und an vielen Stellen des Körpers zur Ablagerung von Eisensalzen und zu Organschäden. Daher sind Eisenpräparate nur bei Eisenmangel zu empfehlen.
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Iod:
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Bei besonders empfindlichen Menschen kann bereits bei geringfügiger Iod-Überdosierung eine Schilddrüsenüberfunktion auftreten sowie Juck- und Niesreiz, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Bronchitis, Ausschlag und Akne (Iod-Allergie), Schlafstörungen, Gastroenteritis bzw. Durchfall.
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Selen:
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Bei Langzeitüberdosierungen ist eine Verlängerung der Blutgerinnungszeit sowie eine vermehrte Bildung weisser Blutkörperchen zu beobachten. Symptome einer chronischen Selen-Überbelastung können Störungen der Haar- und Nagelstruktur, Hautrötungen und Hautschwellungen, Erbrechen, Durchfall und Gewichtsabnahme sein.
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Kupfer:
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Bei bestehendem Zinkmangel erhöht sich die Empfindlichkeit für eine Kupferüberladung. Symptome chronischer Kupfer-Überdosierung sind emotionelle Labilität, Nervosität, entzündliche Prozesse in Darm, Nebenhöhlen, Gelenken, Atemwegen, Prostata usw. sowie Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarktrisiko, Leberstörungen, Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie Migräne.
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Fluorid:
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Häufige Nebenwirkungen einer Fluoridtherapie sind Hemmung eines Enzyms, das für den Einbau von Kalzium und anderen Mineralstoffen verantwortlich ist. Bei einer langfristigen Überdosierung können bei Kindern in den ersten 8 Lebensjahren Zahnschäden in Form von bleibenden, weniger widerstandsfähigen Flecken im Zahnschmelz auftreten. Bei hochdosierter Natriumfluoridzufuhr kann es zu einer Störung der Skelettstruktur sowie zu einer Kalkeinlagerung in Sehnen und Bändern kommen, so dass Gelenke oder selbst die Wirbelsäule versteifen können.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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