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Definition:
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Die v.a. in den Haupttränendrüsen gebildete Tränenflüssigkeit überzieht die Augenoberfläche mit einer sehr dünnen Flüssigkeitsschicht, der die Hornhaut vor dem Austrocknen schützt und mit Nährstoffen versorgt. Fett- und Schleimanteile ermöglichen eine gleichmäßige Benetzung der Hornhaut. Enzyme in der Tränenflüssigkeit schützen das Auge vor Infektionen. Nur bei optimalem Verhältnis der einzelnen Bestandteile der Tränenflüssigkeit ist gutes Sehen möglich.
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Bei einem trockenen Auge benetzt die Tränenflüssigkeit die Augenoberfläche nur unvollständig. Da die Augenlider nicht mehr reibungslos über die Augenoberfläche gleiten, kann es zu Schäden der Hornhaut kommen.
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Ursache:
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Folgende Ursachen können zum Reißen des Tränenfilms und zum Austrocknen der Augenoberfläche führen:
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Geringe Tränenproduktion, z.B. angeboren oder im Laufe der Zeit erworben
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geschädigte Tränendrüsen, z.B. durch Entzündungen, Chemikalien, Strahlen, innere Erkrankungen usw.
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Entzündungen der Augenlider
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Vorschnelles Verdunsten des Tränenfilms, z.B. durch zu seltenen Lidschlag im Alter oder bei der Arbeit am Bildschirm, Allergien, veränderte Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit durch Hauterkrankungen wie Schuppenflechte usw.
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Lidstörungen, z.B. verursacht durch eine Gesichtslähmung, Schlaganfall, angeborene Lidfehlbildung oder fehlender Lidschluss nachts
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Umwelteinflüsse wie z.B. trockene Luft, Zugluft, Zigarettenrauch, intensives UV-Licht
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gestörter Hormonhaushalt, z.B. in den Wechseljahren
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bestimmte Medikamente (Betablocker, Anti-Baby-Pille, Antidepressiva, Antihistaminika, Aknemittel, Augentropfen mit Konservierungsmitteln)
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Häufigkeit:
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In Deutschland leiden ca. zwölf Millionen Menschen am trockenen Auge. Frauen sind in der Regel etwas häufiger betroffen als Männer.
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Symptome:
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Augenbrennen, Fremdkörpergefühl im Auge, Juckreiz sowie Lichtempfindlichkeit sind typische Beschwerden beim trockenen Auge. Häufig haben die Betroffenen ein wundes Gefühl bei jedem Lidschlag sowie gerötete Augen.
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Tipps zur Behandlung:
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falls möglich, die Ursache des trockenen Auges beheben bzw. die Auslöser meiden
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trockene Raumluft meiden (optimale Luftfeuchtigkeit von etwa 60 Prozent kann im Winter durch Befeuchten der Räume oder durch viele Grünpflanzen erreicht werden)
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Zugluft meiden
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reichlich trinken
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Staub und Rauch vermeiden
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Brillengläser regelmäßig der Sehstärke anpassen
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Brille den Kontaktlinsen vorziehen
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regelmäßig blinzeln bei der Arbeit am Computer, um die Augen zu befeuchten
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Tränenersatzmittel ohne Konservierungsmittel bevorzugen
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Lidkanten regelmäßig reinigen
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Entzündungen des Lidrandes vermeiden, d.h. möglichst auf Kosmetika verzichten
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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