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Definition:
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Als Trigeminusnerv (auch Drillingsnerv genannt) bezeichnet man den fünften Hirnnerven. Es gibt einen linken und einen rechten Trigeminusnerv, wobei jeder u.a. für die Gefühlsempfindungen seiner Gesichtshälfte verantwortlich ist. Bei der Trigeminusneuralgie schmerzt meist nur einer der beiden Nerven, oft der rechte. Die Schmerzen bei Trigeminusneuralgie zählen zu den stärksten Schmerzen überhaupt.
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Wird der Gesichtsnerv in seinem Verlauf gedrückt und geschädigt, kommt es zu spontanen Entladungen des Nervs und somit zu heftigen einseitigen Gesichtsschmerzen (vorwiegend in Ober- und Unterkiefer, Nase, Wangen und Kinn, seltener an der Stirn). Die Anfälle können schon bei kleinsten Bewegungen oder Berührungen ausgelöst werden. Die Schmerzen und die Angst vor dem nächsten Anfall beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen oft schwer. Dies kann zu Depressionen führen.
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Häufigkeit:
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Jährlich erkranken ca. 9 von 100.000 Menschen an einer Trigeminusneuralgie. Sie tritt in den meisten Fällen erst nach dem 50. Lebensjahr auf. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.
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Diagnose:
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Die fast ausschließlich einseitigen Symptome der Trigeminusneuralgie können meist eindeutig dieser Erkrankung zugeordnet werden. Meist treten die Beschwerden anfallsartig tagsüber auf. Wichtig ist es herauszufinden, ob eine andere Erkrankung zugrunde liegt, die den Gesichtsnerv beeinträchtigt (z.B. Zahn- oder Nebenhöhlenerkrankungen).
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Ursache:
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Es gibt eine Reihe möglicher Ursachen für die Schädigung des Gesichtsnervs, z.B.
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Druck durch ein (evtl. verkalktes) Blutgefäß oder durch falschen Zusammenbiss der Zahnreihen
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Tumore oder Entzündungen
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Multiple Sklerose
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Durchblutungsstörungen
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frühere Kopfverletzungen
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Symptome:
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Bei der Trigeminusneuralgie treten auf eine Gesichtshälfte beschränkt plötzlich starke, blitzartig einschießende Schmerzen auf, die oft nur Sekunden bis maximal zwei Minuten anhalten und dann wieder verschwinden. Die Schmerzattacken können bis zu mehrere hundert Mal am Tag auftreten, ausgelöst durch äußere Faktoren wie Zugluft, kalter Wind, Kauen, Zähneputzen, Waschen des Gesichts mit kaltem Wasser usw. Die Schmerzen treten vorwiegend tagsüber auf, bevorzugt im Bereich des Ober- oder Unterkiefers mit Ausstrahlung in die Wange oder in das Kinn. Manchmal werden die Schmerzen von einem krampfartigen Zusammenziehen der Gesichtsmuskulatur begleitet (Tic). Nach dem Schmerzanfall treten mitunter Rötungen an der betroffenen Stelle auf, daneben sind Tränen- und Speichelfluss sowie Nasenlaufen möglich. Nach Anfallsserien kann evtl. ein Basisschmerz oder Sensibilitätsverlust bestehen bleiben.
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Behandlungstipps:
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Ohne Behandlung kann sich die Erkrankung über die Jahre verschlimmern, nachts sind die Betroffenen allerdings in der Regel beschwerdefrei. Die naturheilkundliche Behandlung zielt darauf ab, den Schmerzattacken vorzubeugen z.B. mit Hilfe von
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Johanniskraut-Öl Einreibungen
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Kamillen-Tee-Umschlägen
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Klassischer Homöopathie (individuelles Einzelarzneimittel)
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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