Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Zittrige Hände – der Tremor

Menschen, deren Hände zittern, sehen sich häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Nicht jeder, der zittert, hat Parkinson oder ist alkoholkrank!

Arten von Tremor:
Es gibt verschiedene Arten des Tremors (Zittern), die Begleitsymptome unterschiedlicher Krankheiten sein können. Unterschiede sieht man z.B. in den Frequenzen und den Bedingungen, unter denen der Tremor aktiviert wird - in Ruhe, in Aktion, beim Halten, bei un- oder zielgerichteten Bewegungen.

Bei länger andauerndem Zittern sollte die Art des Tremors von einem Neurologen abgeklärt werden, der Erfahrungen auf dem Gebiet der Tremor- und Bewegungsstörungen hat.

Der Physiologische Tremor:
Dies ist die häufigste Form des Zitterns und tritt bei jedem gesunden Menschen auf, z.B. bei Schmerz, Koffeinwirkung, Angst, extremer Kälte, Muskelüberanstrengung oder anderen stressigen Situationen und ist dann deutlich sichtbar, meist bei Haltebedingungen des Muskels. Bei manchen Krankheiten oder Zuständen kommt es zu einer Zunahme des physiologischen Tremors; Beispiele sind Unterzuckerung, Müdigkeit, bestimmte Medikamente, Schilddrüsenüberfunktion, Drogenentzug, Alkoholentzug und -vergiftung. Der physiologische Tremor verschwindet wieder, sobald die Situation sich entspannt hat.

Der Essentielle Tremor - meist erblich bedingt:
Der Essentielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, ein chronischer Zustand, der durch unkontrollierbare, rhythmische Bewegungen, z. B. der Hände oder des Kopfes, gekennzeichnet ist. Etwa 4 Millionen Deutsche leiden darunter, um ein vielfaches mehr als an Parkinson. Das Zittern beginnt häufig im 6. oder 7. Lebensjahrzehnt, wobei Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sein können.
Das Zittern tritt bei Haltebewegungen auf,- reduziert sich bei zielgerichteten Bewegungen, um kurz vor Erreichen eines Zieles wieder stärker zu werden. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten beim Schreiben, Trinken und Essen und fühlen sich oft durch einen Kopfwackeltremor zusätzlich psychisch belastet.

Der Psychogene Tremor:
Es handelt sich um regelrechte Tremorattacken, die plötzlich auftreten und spontan wieder verschwinden. Er wurde beobachtet nach Unfällen, tätlichen Angriffen, Angst, Schreck oder seelischen Belastungen. Bei bewusster, andauernder Entspannung verschwindet der Tremor ganz.

Hilfreiche Tipps:
mit anderen über die Erkrankung sprechen, das mindert den psychischen Druck und reduziert das Zittern
sich keinesfalls zurückziehen, um sich nicht dem Streß des Zitterns auszusetzen
die Ursache für das Zittern abklären lassen, das nimmt unnötige Angst (Parkinson hat einen Ruhetremor)
Autogenes Training und andere Entspannungsübungen helfen, den Streß zu bewältigen
Selbstbewusstsein stärken, z.B. mit Hilfe klassisch homöopathischer Behandlung
auf Gewohnheiten verzichten, die das Zittern verstärken (Kaffee, Nikotin)
falls es sich um einen essentiellen Tremor handelt, evtl. vor wichtigen Terminen ein Glas Wein trinken


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.