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Definition Tinnitus:
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Unter Tinnitus versteht man Ohrgeräusche, die meist ohne äußere Schallquellen vom Betroffenen wahrgenommen werden oder die von inneren Körperschallquellen nahe dem Innenohr verursacht werden. Die Ohrgeräusche werden beschrieben als Pfeifen, Rauschen, Summen, Zischen, Hämmern usw.
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Häufigkeit:
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Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland hatten bereits Ohrgeräusche, ca. 4 % der Deutschen leiden unter chronischem Tinnitus.
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Ursachen:
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Häufig werden keine organischen Ursachen gefunden. Viele Tinnituspatienten geben an, dass sie dauerhaften Stress hatten, als die Symptome auftraten. Chronischer Stress führt zu einer verminderten Durchblutung des Innenohrs und damit zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung. Chronischer Tinnitus kann auch auf das „Tinnitusgedächtnis” zurückzuführen sein.
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Diagnose:
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Bei einer eingehenden Befragung werden Art und Häufigkeit des Tinnitus sowie eine mögliche Lärmbelastung bzw. Medikamenteneinnahme abgeklärt. Wichtig sind Informationen über Unfälle, Ohrerkrankungen und Operationen. Neurologische Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen, eine Halswirbel- oder Kiefergelenkserkrankung etc. als Ursache werden ausgeschlossen.
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Symptome:
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Ein akuter Tinnitus-Anfall mit Geräuschen wie Pfeifen, Zischen, Summen o. ä. tritt plötzlich auf und geht nach einiger Zeit vorüber.
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Ein andauerndes Ohrgeräusch kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen durch Folgeerscheinigungen wie z.B. Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, einer Abnahme der Leistungsfähigkeit und Angstzuständen. Dies kann zu sozialem Rückzug und zu Depressionen führen.
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Therapie:
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Der Tinnitus fordert den Betroffenen auf, in sich hineinzuhorchen und zu erspüren, ob etwas falsch läuft in seinem Leben. Da Stress der wahrscheinlichste Auslöser des Tinnitus darstellt, ist es ratsam, im akuten Fall erst einmal Abstand von den täglichen Belastungen zu suchen. Am besten schläft man sich richtig aus. Im Falle von Taubheit (Hörsturz) muss selbstverständlich sofort der HNO-Arzt aufgesucht werden.
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Die schulmedizinische Therapie besteht bei Tinnitus meist aus Durchblutungsfördernden Medikamenten, Infusionen und Kortison. Selbstverständlich kann man bei leichteren Fällen auch naturheilkundliche Arzneimittel einsetzen, die die Durchblutung fördern, z.B. Ginkgo biloba, und viel Wasser trinken.
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Das Gehirn kann zwischen akustisch wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden. Man kann lernen, den Tinnitus zu überhören und seine Aufmerksamkeit anderen Dingen zu widmen. Wichtig ist es, mit eventuellen Folgeerscheinungen des Tinnitus wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen usw. richtig umzugehen.
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Wenn Tinnitus zum Leiden wird, spielen seelische Faktoren eine übergeordnete Rolle. Daher müssen stressanfällige Personen lernen, Anspannung rechtzeitig zu erkennen und abzubauen durch Entspannungsübungen (z.B. Muskelentspannung nach Jacobson) oder durch regelmäßige sportliche Betätigung. Auch die Einnahme des angezeigten homöopathischen Arzneimittels kann dem Betroffenen helfen, mit der Situation besser zurechtzukommen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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