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Bei Thrombose handelt es sich um eine Blutpfropfbildung innerhalb eines Gefäßes.
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Ursache:
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Bei ungenügender Bewegung, ungünstiger Körperhaltung mit dauerhaft abgeklemmten Gefäßen oder bei krankhaft erweiterten Venen ist der Blutfluss verlangsamt. Die Nähr- und Sauerstoffunterversorgung der Gefäße ermöglicht Veränderungen der Gefäßinnenwände - Ablagerungen bzw. kleine Blutgerinnsel können sich bilden, die sich hinter einer Venenklappe festsetzen und die Vene bis zum völligen Verschluss blockieren.
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Gefährlich sind Entzündungen der tiefen Beinvenen, da sich ein Blutgerinnsel bilden, sich ablösen und zu einer Lungenembolie führen kann.
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Symptome:
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Die Thrombose des oberflächlichen Venensystems ist schmerzhaft, aber meist nicht wirklich gefährlich. Die Venen sind als dicke, rote Stränge unter der Haut tastbar.
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Aber häufig entstehen Thrombosen in den tiefen Bein- und Beckenvenen, wobei es anfangs bei der Beckenvenenthrombose nur unspezifische Symptome wie Wadenkrämpfe und Muskelkater gibt. Bei der Beinvenenthrombose findet man spontane oder belastungsabhängige Schmerzen, die sich durch Hochlagern des betroffenen Beines bessern. Das Bein ist angeschwollen, überwärmt, evtl. rot-bläulich verfärbt und hat eine „Glanzhaut”.
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Risikofaktoren und Auslöser:
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Vorgeschichte von Krampfaderleiden, Thrombose, gesteigerte Gerinnungsneigung, Tumore
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Veränderter Hormonhaushalt, z.B. aufgrund von Schwangerschaft, Hormone zur Empfängnisverhütung bzw. wegen der Wechseljahre, Stresshormone im Blut
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Genussmittel wie Alkohol und Nikotin bzw. Medikamente wie z.B. Schlafmittel
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Alter, Übergewicht, Diabetes, Arteriosklerose
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Enge Kleidung, enges bzw. hohes Schuhwerk
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Bewegungsmangel, v.a. längeres Sitzen und Stehen bzw. Bettruhe, auch bei Langstreckenflügen aufgrund der beengten Platzverhältnisse
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Pressatmung, z.B. beim Stuhlgang
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Operationen
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Hitze bzw. warme Anwendungen wie heiße Bäder, lange Saunagänge, Solarium oder pralle Sonne
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Tipps zur Vorbeugung von Thrombose:
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Ballaststoffreiche Ernährung zur Vorbeugung von chronischer Verstopfung
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Regelmäßig und viel trinken
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Rosskastanie oder Rotes Weinlaub zur Verbesserung des Blutflusses und zur Erhöhung der Spannung in den Venenwänden
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Kalte Wickel oder Kaltwasseranwendungen nach Kneipp (Wassertreten, Tautreten)
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Viel Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen, ggf. Venengymnastik wie z.B. Zehenspitzgang (Gewicht abwechselnd auf Fersen und Zehenspitzen verlagern)
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Häufig die Beine hochlegen
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Oft barfuss gehen, ansonsten bequeme, flache Schuhe tragen
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Kompressionsstrümpfe tragen zur Vermeidung von venösen Stauungen
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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