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Definition: Was ist Stress?
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Für viele Situationen, z.B. bei Kälte, Hitze, sozialen Spannungen, braucht der Mensch eine erhöhte Leistungsbereitschaft. In Stresssituationen werden Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin, Endorphine und Cortisol vermehrt ausgeschüttet und Puls und Blutdruck steigen, die Muskeln spannen sich an. Der Körper wird für eine schnelle und aktive Reaktion, wie z.B. Kampf oder Flucht, vorbereitet. Diese Reaktion ist durchaus sinnvoll in kritischen Situationen, aber eine dauerhafte Anspannung kann zu Problemen führen.
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Ursache für Stress:
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Viel Stress entsteht, weil man sich das eigene Handeln nicht bewusst macht, d.h. sich nicht oder auch falsch entscheidet. Vor allem in der Arbeitswelt hält man sich immer unter Spannung durch hohen Leistungswillen, Perfektionismus, Kaffee und Medikamente. Eine sehr häufige Ursache für Stress sind auch soziale Konflikte sowie verbale und körperliche Aggressionen.
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Folgen:
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In den wenigsten Stresssituationen kann der Mensch die aufgebaute Energie durch aktive körperliche Bewegung abbauen. Bei Ärger ballt man die Hand zur Faust und beißt die Zähne zusammen. Wenn die Entspannung fehlt, bedeutet das, dass die Stresshormone nicht verarbeitet werden. Unter Stress steigt die Krankheitsanfälligkeit und chronische Erkrankungen entwickeln sich aufgrund der Daueranspannung, für die unser Körper nicht eingerichtet ist. Langfristig schwächt Stress das Immunsystem.
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Tipps zur Stressbewältigung:
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Wir müssen lernen, die eigenen Stress-Symptome zu erkennen, um dann gezielt zu reagieren. Oft ist es unmöglich, Stress zu vermeiden. Deshalb ist es umso wichtiger, zu lernen ihn zu verarbeiten. Am besten eignen sich hierfür
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körperliche Aktivität wie z.B. Ausdauersport, d. h. der Körper wird so müde, dass er sich von selbst entspannt. Durch Bewegung kann man schädliche Stresshormone natürlich abbauen.
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Entspannungstechniken, wie z.B. autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autosuggestionen, Qigong oder Tai Chi. Selbst kleinste Pausen kann man für eine bewusste Entspannung nutzen!
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Strategien, um Stress vermeiden:
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die eigenen Fähigkeiten besser einschätzen lernen, um sich vor Selbstüberforderung zu schützen
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wieder einen Zugang zu sich selbst und den eigenen Bedürfnissen finden. Erst dann kann man entsprechend reagieren.
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durch sozial kompetentes Verhalten Spannungen vermeiden
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Situationen besser einschätzen lernen, Zusammenhänge verstehen
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das eigene Leben sinnvoll gestalten, auf Lebensqualität achten
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sich selbst in eine Verfassung bringen, dass einem Stress nicht mehr so viel anhaben kann
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sich Zeit für sich selbst nehmen. Nicht nur die anderen sind wichtig!
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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