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Spannungskopfschmerzen werden als Dauerkopfschmerzen bezeichnet, wenn sie an mindestens 15 Tagen pro Monat über ein Jahr regelmäßig auftreten. Menschen, die hohe Ansprüche an sich selber stellen und sehr gewissenhaft sind bzw. sich keine Ruhe gönnen, neigen oft zu Spannungskopfschmerzen. Diese werden noch begünstigt durch eine Lebensführung, deren Folgen mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, ungünstige Körperhaltung und zu wenig regelmäßiger Schlaf sind.
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Häufigkeit:
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Spannungskopfschmerz ist eine der häufigsten Formen von Kopfschmerz und tritt bei knapp vier von zehn Menschen auf. Häufig ist er auch mit Migräne kombiniert.
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Diagnose:
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Die ausführliche Befragung und die körperliche Untersuchung reichen in der Regel aus, um den Verdacht auf Spannungskopfschmerz zu bestätigen.
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Ursache:
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Diese Erkrankung zählt man zu den sogenannten „primären Kopfschmerzen”, d.h. der Schmerz hat vermutlich mit einer Störung der schmerzverarbeitenden Zentren im Gehirn zu tun. Bei primären Kopfschmerzen kann die Ursache nicht beseitigt werden. Die Schmerzen entstehen, weil das System der Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung oder Schmerzverarbeitung selber gestört ist und deshalb nicht mehr optimal arbeitet. Durch verspannte Hals- und Schultermuskulatur wird der Spannungskopfschmerz nicht verursacht, allerdings kann die Verspannung ein begünstigender Faktor für seine Entstehung sein.
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Anfangs wird der Schmerz häufig durch Stress oder Wetterwechsel ausgelöst, er kann sich aber dann verselbständigen und für einige Stunden bis Tage anhalten. Vermutet wird, dass hier v.a. die Schmerzhemmung gestört sein und so etwas wie „Gewöhnung” eintreten könnte.
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Symptome:
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Spannungskopfschmerzen werden häufig als dumpf bzw. drückend und als leicht bis mittel beschrieben. Sie treten meist beidseitig auf und betreffen entweder die Stirn-, Schläfen- oder Scheitelregion, können aber auch den Hinterkopf oder den ganzen Kopf betreffen. Die Dauer der Schmerzanfälle beträgt oft einige Stunden bis zu einem Tag. In manchen Fällen treten die Schmerzen auch täglich auf. Sie können begleitet werden von Lärm- oder Lichtscheu bzw. Appetitlosigkeit, seltener von Übelkeit oder Erbrechen. Körperliche Aktivitäten verstärken den Schmerz meist nicht.
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Behandlungsmöglichkeiten:
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Um Spannungskopfschmerzen erfolgreich zu behandeln, ist das Führen eines Schmerztagebuches sehr hilfreich. Die genaue Aufzeichnung des Auftretens der Schmerzen, der eigenen Schmerzwahrnehmung, der Schmerzdauer und der Zusammenhang mit bestimmten Tätigkeiten oder Mahlzeiten helfen, die Auslöser zu finden, so dass sie im Anschluss möglichst vermieden und so die Häufigkeit der Schmerzanfälle gemindert werden kann.
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Des weiteren können neben einer gesunden Lebensführung mit viel Ausdauersport an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Stressabbau folgende Behandlungsmethoden hilfreich sein:
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Manuelle Therapie
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Chirotherapie
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Massagen
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Akupunktur·bzw. Akupressur
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Klassische Homöopathie
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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