Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
-   k l a s s i s c h e   H o m ö o p a t h i e   -

Sklerodermie – eine rheumatische Erkrankung

Definition:
Die Progressive Systemische Sklerodermie ist eine rheumatische Erkrankung, bei der vermehrt ein bestimmtes Gerüsteiweiß des Bindegewebes gebildet wird, das sich in Haut und inneren Organen ablagert und zu einer zunehmenden Verdickung und Verhärtung von Haut und Geweben führt.

Häufigkeit:
Vor allem Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr sind betroffen.

Ursache:
Diskutiert wird als Ursache eine erbliche Veranlagung, Defekte im Immunsystem oder auch Schadstoffe wie Vinylchlorid oder Silikon.

Diagnose:
Die charakteristischen Symptome Durchblutungsstörungen der Hände und Veränderungen der Haut sind bei einer körperlichen Untersuchung erkennbar. Eine Gewebeprobe der Haut zeigt eine starke Zunahme der Kollagenfasern. Die Beteiligung innerer Organe kann durch Ultraschall, Röntgen oder Szintigraphie festgestellt werden.

Symptome:
Die chronisch-entzündliche Erkrankung verläuft in Schüben und zeigt sich von Patient zu Patient oft mit sehr unterschiedlichen Symptomen. Häufig ist der Krankheitsverlauf auch schleichend und beginnt unspezifisch mit Fieber, Müdigkeit, körperlicher Schwäche und Gewichtsverlust. Oft treten die Allgemeinbeschwerden noch vor folgenden Symptomen auf:
Die Finger zeigen erst Schwellung und Rötung, später verdickt sich die Haut, wird starr und zieht sich mehr und mehr zusammen. Die Beweglichkeit der Hände ist stark eingeschränkt und die Finger wirken auffällig dünn.
Die Mundöffnung verkleinert sich, die Lippen werden dünn und der Mund ist von strahlenförmigen Hautfältelungen umgeben. Die Mimik ist stark eingeschränkt.
Die Zunge kann nicht mehr richtig herausgestreckt werden, da sich das Zungenbändchen verkürzt.
Die Lider können evtl. nicht mehr richtig geschlossen werden.
Die Blutgefäße der Hand stellen sich - meist bei Kälte - reflexartig eng, bis sich die Finger weißlich-blau werden und schmerzen, einige Zeit später sind die Hände ziegelrot aufgrund der vermehrten Durchblutung. Der Sauerstoffmangel in folge der Durchblutungsstörungen kann zum Absterben der Fingerspitzen führen.
Die kleinen oberflächlichen Blutgefäße der Haut erweitern sich, vor allem im Gesicht.
Die Gelenke sind häufig entzündet, die Hautschrumpfung behindert die Beweglichkeit

Bei schwerem Verlauf können innere Organe beteiligt sein und im fortgeschrittenen Stadium ihre Funktion einstellen.

Behandlung:
Da die Progressive Systemische Sklerodermie bisher nicht heilbar ist, gilt es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Funktionen des Körpers so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und Schmerzen zu verringern. Unterstützend zur schulmedizinischen Therapie können folgende Maßnahmen sein:
Krankengymnastik
Bewegungsübungen
Wärmeanwendungen
Massagen
Gefäßerweiternde pflanzliche Medikamente zur Verbesserung von Durchblutungsstörungen
das passende homöopathische Einzelarzneimittel


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.