Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Sinusitis – die akute Nasennebenhöhlenentzündung

Definition:
Nasennebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume im knöchernen Schädel, die durch kleine Öffnungen mit der Nasenhöhle verbunden sind. Normalerweise kann Sekret, das die Schleimhaut in den Nebenhöhlen produziert, über die Nase in den Rachen abfließen. Ist diese Schleimhaut der Nebenhöhlen entzündet (Sinusitis), so schwillt sie an und das Sekret staut sich in der Nebenhöhle, da aufgrund der Schleimhautschwellung der Abfluss verstopft ist. Durch den aufgebauten Druck entstehen Kopfschmerzen, die sich durch Bücken verstärken.

Häufigkeit:
Jeder 7. Deutsche ist im Durchschnitt einmal pro Jahr von einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung betroffen.

Ursache:
Eine Nebenhöhlenentzündung entsteht meist in Zusammenhang mit viralen Infektionen wie z.B. Schnupfen. Nur in ca. 10 - 20 % der Fälle ist ursprünglich eine bakterielle Infektion verantwortlich für die verlegten Nebenhöhlenausgänge und den Sekretstau. Da aber die normale Belüftung der Nebenhöhlen im Falle einer Sinusitis nicht mehr gewährleistet werden kann, ist eine Ansiedelung von Bakterien als Folge einer viralen Infektion durchaus möglich. So kann auch eine eitrige Nebenhöhlenentzündung entstehen mit eitrig gelbem Nasensekret.

Diagnose:
Meist kann anhand des Beschwerdebildes und der Vorgeschichte bereits die Diagnose gestellt werden. Nasenspiegelung, Ultraschall- oder Röntgenaufnahmen können zur Bestätigung bzw. zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden.

Symptome:
Typisch für eine akute Sinusitis ist ein Druckgefühl und ein pochender Schmerz über den Wangenknochen (Kieferhöhlen), zwischen den Augen (Siebbeine) und über der Stirn (Stirnhöhle). Der Schmerz verstärkt sich, wenn der Kopf nach unten gebeugt wird. Auch starker Schwindel oder Schwellungen im Gesichtsbereich gehören gelegentlich zum Krankheitsbild. Sind die Keilbeinhöhlen entzündet, wird der Schmerz am Hinterkopf empfunden. Die Nasenatmung ist behindert.
Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, Riechstörungen, Husten sowie allgemeines Krankheitsgefühl bzw. Fieber sind häufige Begleitsymptome einer Sinusitis. Eine bakterielle Infektion mit eitrigem Sekret kann in seltenen Fällen zu Komplikationen führen.

Behandlungstipps:
Ziel der Therapie ist es in erster Linie, die Entzündung zu reduzieren sowie den natürlichen Schleimabfluss der Nebenhöhlen wiederherzustellen mit Hilfe von z.B.
Dampf-Inhalationen mit Wasser und Meersalz oder Kamillendampf zur Befeuchtung der Schleimhäute
reichlich Flüssigkeitszufuhr
Nasenspülungen mit isotonischer Kochsalzlösung
Bestrahlungen mit Rotlicht

Weitere unterstützende Maßnahmen zur Beschleunigung der Heilung:
ausreichende Vitaminzufuhr zur Stärkung der Abwehr
Anregung des Immunsystems durch Gabe des passenden homöopathischen Einzelarzneimittels
tägliche Spaziergänge an der frischen Luft
Bettruhe und körperliche Schonung bei Fieber
zahnärztliche Untersuchung zum Ausschluss von entzündeten Zahnwurzeln im Oberkiefer


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.