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Definition:
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Schwindel ist eine Wahrnehmungsstörung und entsteht häufig aus widersprüchlichen Informationen von am Gleichgewichtsempfinden beteiligten Sinnesorganen wie Augen, Gleichgewichtsorganen der Innenohren sowie Muskel- und Gelenkrezeptoren. Oft wird Schwindel begleitet von Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbruch, Herzbeschleunigung und Kollaps.
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Häufigkeit von Schwindel:
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Bei den über 80-Jährigen leiden bis zu über 39 % unter Schwindel.
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Der gutartige Lagerungsschwindel ist der häufigste und kann in jedem Lebensalter auftreten, er gilt aber als typische Alterserkrankung.
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Ursache:
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Schwindel kann durch Störungen im Gleichgewichtsorgan oder im Nervensystem seine Ursache haben, allerdings kann Schwindel auch als Begleitsymptom von z.B. Kreislaufstörungen, Migräne, Blockaden der Halswirbel oder psychologischen bzw. psychiatrischen Erkrankungen auftreten. Auch Flüssigkeitsmangel oder Medikamentenmissbrauch können zu Schwindel führen.
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Diagnose:
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Neben einer körperlichen Untersuchung mit Blutdruckmessung, Untersuchung der Augenbewegungen und Prüfung von Gleichgewicht, Gehör und Koordination verschafft das Führen eines Schwindeltagebuches einen besseren Einblick in den Verlauf der Beschwerden. Dabei sollte der Schwindel beschrieben werden:
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Worum handelt es sich?
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Drehschwindel, wie Karussellfahren
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Schwankschwindel, wie Bootfahren
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Schwindel bei Abwärtsbewegung
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Bewegungsschwindel
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Gibt es bestimmte Auslöser oder Begleitsymptome?
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z.B. Auslösung durch Bewegung (im Schlaf hält man den Kopf für mehrere Stunden relativ ruhig - bei Ändern der Lage tritt dann morgens beim Aufstehen Schwindel auf). Dieser „gutartige Lagerungsschwindel” dauert meist nicht lange und lässt schnell wieder nach.
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z.B. Auslösung schon in Ruhe
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z.B. bestimmte Situationen
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Begleitsymptome wie z.B. Doppelbilder, Tinnitus usw.
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Wie lange dauert der Schwindel?
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Anfallsartiger Schwindel
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Dauerschwindel
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Therapie bei Schwindel:
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Anhand der genau beschriebenen Schwindelsymptome kann das passende homöopathische Einzelmittel gefunden werden. Eine genaue Selbstbeobachtung und Beschreibung der Symptome ist dabei ausgesprochen wichtig für die Mittelfindung. Je nach Art und Ursache des Schwindels kann man mit dieser Behandlung gute Erfolge erzielen, eine schulmedizinische Abklärung der Ursache ist allerdings in den meisten Fällen erforderlich, um schwerwiegendere Erkrankungen auszuschließen.
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Häufig wird der Schwindel schon dadurch weniger ausgeprägt, dass man auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet. Vor allem bei alten Menschen ist die zu geringe Trinkmenge eine häufige Ursache vieler Beschwerden.
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Beim Blick aus großer Höhe hilft das Festhalten an stationären Gegenständen.
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Bei Einnahme von mehreren schulmedizinischen Medikamenten ist zu überprüfen, ob eines dieser oder die Vielzahl der Medikamente den Schwindel begünstigen können. Dies muss mit dem Hausarzt abgeklärt werden.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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