Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Schuppenflechte – oft schlimmer im Frühjahr!

Definition:
Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die nicht ansteckend ist, aber oft erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität hat.

Häufigkeit:
Etwa 2 Millionen Deutsche sind von Schuppenflechte betroffen. Bei ca. 30 % kommt es zusätzlich zu einer entzündlichen Gelenkbeteiligung. Männer und Frauen erkranken etwa gleich häufig.

Ursache:
Schuppenflechte ist erblich bedingt. Wie viele andere Autoimmunkrankheiten kommt sie in Schüben. Immunzellen greifen die Oberfläche der Hautzellen an, woraufhin sich diese bis zu zehnmal häufiger teilen, sich verdicken und als Schuppen abfallen. Die eigentlich gesunde Haut entzündet sich chronisch.

Mögliche Auslöser der entzündlichen Schübe:
hormonelle Faktoren
Genussgifte (Zigaretten, Alkohol)
äußere Faktoren (wie Verletzungen, Druck, umweltbedingte Einflüsse)
emotionaler Streß
Übergewicht
Medikamente
Infektionskrankheiten (Streptococcen)
Stoffwechselstörungen

Symptome:
Die Schuppenflechte verläuft individuell sehr verschieden, Verschlechterungen werden oft im Herbst und Frühjahr beobachtet. Typisch sind scharf begrenzte, rote Stellen mit erhabenen, trockenen und silberweißen Schuppen, die vor allem an Ellbogen, Knien, am Kreuzbein und am behaarten Kopf zu finden sind.

Diagnose:
In den meisten Fällen kann die Diagnose anhand der typischen Hautveränderungen gestellt werden: Durch Kratzen an einer schuppigen Stelle hellt sich die Schuppenschicht an der Kratzspur auf wie bei einem Kerzenwachsfleck. Entfernt man die Schuppen weiter, entdeckt man ein glänzendes „letztes Häutchen”, bei weiterem Kratzen kommt es zu einer punktförmigen Blutung („blutiger Tau”).

Tipps aus der Naturheilkunde:
bekannte auslösende Faktoren (s.o.) meiden
auf Vollwertkost incl. Omega-3-Fettsäuren achten, Fleisch und Fett deutlich reduzieren
auf schäumende Seifen und Duschgels verzichten. Die Haut aller Schuppenflechtenpatienten leidet unter Feuchtigkeitsmangel, deshalb eine neutrale Waschemulsion ohne Parfüme und Konservierungsstoffe, aber mit rückfettenden Substanzen verwenden
lange Bäder und sehr heißes Wasser vermeiden
betroffene Hautstellen nach dem Waschen vorsichtig abtupfen, nicht trockenreiben
bei sehr trockener Haut fettige Salben auf die betroffene Stellen auftragen
regelmäßige Entspannungsübungen

Sehr wichtig ist es, wie der Betroffene mit seiner Erkrankung umgeht, ob er sich abkapselt und eventuell depressiv wird oder ob er versucht, seine Lebensqualität zu steigern. Hier kann die klassische Homöopathie sehr hilfreich sein und indirekt die Anzahl der Schübe reduzieren bzw. mildern.

Übrigens:
Schuppenflechte ist keine der modernen Zivilisationskrankheiten!


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.