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Definition:
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Eine Schleimbeutelentzündung ist die entzündliche Reaktion auf eine Reizung des Schleimbeutels. Schleimbeutel sind kleine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Säckchen, die über den Knochenvorsprüngen liegen und Sehnen, Muskeln und Haut vor besonders intensiver Belastung (ähnlich wie Stossdämpfer) schützen. Sie verhindern auch, dass Knochen aneinander reiben und vermindern die Reibung oder den Druck auf Sehnen. Am wichtigsten ist diese Funktion an den großen Gelenken wie Schulter-, Ellenbogen- und Kniegelenk.
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Ursache:
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Eine Schleimbeutelentzündung entsteht meist durch Druck (z.B. Studentenellenbogen durch mechanische Dauerbelastung beim Lesen mit aufgestellten Ellbogen) oder durch eine leichte Verletzung (z.B. sportlich bedingt beim Ringen oder Eishockey nach Stürzen oder harten Zusammenstößen). Seltener ist eine Infektion mit Bakterien die Ursache. Auch bei inneren Erkrankungen (rheumatischer Formenkreis oder Stoffwechselstörungen) können ein oder mehrere Schleimbeutel beteiligt sein.
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Symptome:
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Die Beschwerden der Schleimbeutelentzündung sind im Anfangsstadium gering. Der Betroffene verspürt ein reibendes, brennendes Gefühl im Bereich der Entzündung.
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Bei fortgesetzter Belastung können dann Rötung, Überwärmung, Schwellung, starke Schmerzen sowie eine tastbare Flüssigkeitsansammlung im Bereich des Schleimbeutels auftreten. Dies führt zu einer Bewegungseinschränkung des betroffenen Gelenks. Bei einer bakteriellen Infektion können auch Fieber und Schüttelfrost auftreten.
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Diagnose:
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Sind oberflächliche Schleimbeutel betroffen, ist die Diagnose meist einfach. Bei tiefer gelegenen Schleimbeuteln können zusätzliche Untersuchungen wie Röntgen-, Ultraschall- oder Magnetresonanzuntersuchung nötig sein.
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Vorbeugung und Behandlung:
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Zur Vorbeugung helfen alle Maßnahmen, die Überlastung und besonders anhaltenden Druck auf die großen Gelenke vermeiden helfen:
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bei beruflicher Belastung der Gelenke unbedingt Schutzpolster tragen, z.B. Knie- und Ellenbogenschoner bei Fliesenlegern (werden vom Arbeitgeber gestellt!)
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Sportliche Aktivitäten: Korrektur des Bewegungsablaufs. Auch kleine Hauteinrisse und Hautabschürfungen in der Gegend von Ellenbogen oder Kniegelenk säubern und behandeln
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Behandlung von Schleimbeutelentzündungen:
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Ruhigstellung bzw. Schonen des Gelenks, vor allem die auslösenden Tätigkeiten vermeiden
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Kühlung (Eisgel-Pack mehrmals täglich, für einige Tage) zur Schmerzlinderung und zur Hemmung der Entzündung
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Entzündungshemmende pflanzliche Salben
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das angezeigte homöopathische Einzelarzneimittel
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Im Falle einer bakteriellen Infektion des Schleimbeutels empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen und ggf. eine Antibiotikatherapie durchzuführen, denn in seltenen Fällen kann eine derartige Infektion zur Versteifung des betroffenen Gelenkes führen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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