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Schimmelpilze und -sporen sind v. a. für Allergiker und Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich, sie können jedoch auch bei gesunden Menschen allergische Reaktionen oder Atemwegsinfektionen auslösen. Nur einige hundert Schimmelpilze produzieren Mykotoxine (Giftstoffe). Ab welcher Konzentration an Schimmelpilzsporen eine Gesundheitsgefährdung besteht, ist noch nicht erforscht.
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Ursachen für Schimmelpilzwachstum in der Wohnung:
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Voraussetzung für das Wachstum von Schimmelpilzen ist Feuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung wird erhöht durch Kochen, Baden und Duschen oder auch beim Wäschetrocknen. Selbst beim Ausatmen und Schwitzen (pro Person täglich ca. 2 Liter) erhöht sich die Luftfeuchtigkeit im Wohn- bzw. Schlafraum.
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Die in warmer Raumluft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert an kühlen Wänden und fördert Schimmelwachstum, z.B. an Flächen, die nicht von der beheizten Raumluft erreicht werden, wie hinter Vorhängen an Außenwandflächen und hinter Möbeln, wenn diese zu dicht an Außenwänden stehen.
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Auswirkungen auf die Gesundheit:
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Die größte Gefahr geht von den Schimmelpilzsporen aus, die sich über die Raumluft in der Wohnung verteilen und eingeatmet werden. Bei Kontakt mit den Schleimhäuten können ähnliche Symptome wie Heuschnupfen hervorgerufen werden:
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Schnupfen
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Niesreiz
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chronischer Husten
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Bindehautentzündung
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Hautjucken
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Neurodermitis
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Atemwegsreizungen
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Asthma
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Außerdem geben Schimmelpilze auch flüchtige organische Verbindungen (MVOC) an die Raumluft ab, die möglicherweise Schleimhautreizungen oder Kopfschmerzen auslösen.
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Empfohlene Maßnahmen, um Schimmelwachstum zu unterbinden:
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gleichmäßig und ausreichend heizen (mindestens 16 °C) - Türen zu ungeheizten Räumen schließen
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Luftfeuchtigkeit möglichst niedrig halten, d.h. keine Topfpflanzen bzw. Hydrokultur oder Luftbefeuchter im Schlafzimmer - Matratzen nicht direkt auf den Boden legen
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nach dem Kochen, Duschen oder Baden mindestens für 3 Minuten das Fenster ganz öffnen, dabei wird ein Großteil der Raumluft ausgetauscht
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keine Möbel direkt an die Außenwand stellen, da die Zirkulation der warmen Raumluft behindert wird und die Folge Kondensation von Feuchtigkeit ist
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täglich Stoßlüften (am besten mit Durchzug), dabei die Thermostate der Heizkörper zudrehen (ideale Werte sind 21 °C und 55 % Raumfeuchte) / Dauerlüften mit gekippten Fenstern kühlt die Wände zu sehr aus
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auch bei nasskaltem Wetter lüften: warme Raumluft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Frischluft. Nach dem Lüften erwärmt sich die Luft im Raum wieder, die Luftfeuchtigkeit wird dadurch aber gesenkt
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kleinere Schimmelpilzherde mit Essigessenz abreiben
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Schimmel an trockenen Stellen mit 70-prozentigen Ethylalkohol, an feuchten Stellen mit 80-prozentigem Ethylalkohol entfernen
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evtl. vorhandene bauliche Mängel herausfinden und beheben lassen
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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