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Definition:
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Bei Sarkoidose handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, bei der es zur Bildung von mikroskopisch kleinen Bindegewebsknötchen, den sog. Granulomen, kommt. Diese können sich überall im Körper bilden. Die Lymphknoten sind immer betroffen, die Lunge in über 90 % der Fälle. Auch andere Organe wie Leber, Milz, Herz, Nieren, Haut, Augen oder Nervensystem können dadurch in ihrer Funktion gestört werden.
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Häufigkeit:
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In Deutschland geht man von ca. 50 Erkrankten pro 100 000 Einwohner aus. Grundsätzlich kann die Sarkoidose in jedem Lebensalter auftreten, allerdings gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Frauen sind öfter betroffen als Männer.
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Ursache:
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Die Krankheitsursache ist bis heute nicht bekannt, eine erbliche Veranlagung wird angenommen. Durch einen noch unbekannten Auslöser wird das Immunsystem des Körpers zu einer Abwehrreaktion angeregt, was zu einer Einlagerung von Zellen des Immunsystems im Bindegewebe des betroffenen Organs führt - es bilden sich Granulome. Diese können sich entweder völlig zurückbilden oder auch zu Vernarbungen in den betroffenen Geweben führen.
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Diagnose:
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Typisch für die Sarkoidose ist ein diffuses, schwer fassbares Krankheitsbild.
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Meist sind mehrere und verschiedenste Untersuchungen notwendig, bis die Diagnose sicher gestellt werden kann.
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Symptome:
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Mehr als die Hälfte der Betroffenen haben keine Beschwerden.
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Die akute Verlaufsform (Löfgren-Syndrom) ist gekennzeichnet durch Gelenkentzündung (v.a. der Sprunggelenke), Hautbeteiligung (Erythema nodosum), und Lymphknotenschwellungen im Lungenbereich, oft begleitet von Abgeschlagenheit, Leistungsabfall und eventuell Fieber.
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Die chronische Verlaufsform beginnt fast immer schleichend und häufig unbemerkt und ist durch wiederholte Krankheitsschübe charakterisiert. Im weiteren Verlauf kommt es zu einem Reizhusten und zu Atemnot bei Belastung. Im Spätstadium ist das Lungengewebe verändert (Lungenfibrose), was zu einer Störung in der Belüftung der Lunge und in der Folge zu Funktionsstörungen des Herzens führt.
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Behandlung:
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Ist die Lungenfunktion bereits beeinträchtigt oder die Niere geschädigt, wird die Schulmedizin Kortison einsetzen. Da dies auch in der Schulmedizin aufgrund der Nebenwirkungen umstritten ist, erfolgt eine derartige Behandlung erst relativ spät. Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle des Krankheitsgeschehens.
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Den Zeitraum zwischen den ersten wahrnehmbaren Beschwerden und einer erforderlichen Kortisontherapie kann man sehr gut für eine naturheilkundliche, vor allem klassisch homöopathische Behandlung nutzen. Hierbei wird ein individuell passendes homöopathisches Einzelarzneimittel aufgrund der Symptome genau dieses Patienten nach dem Ähnlichkeitsprinzip gewählt und verabreicht. Dies kann die Heilung beschleunigen. Es gibt auch einige Berichte, bei denen die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln ähnlich gute Ergebnisse erbrachte wie eine Kortisontherapie.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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