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Definition:
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Das Roemheld-Syndrom bezeichnet einen Symptomkomplex, bei dem sowohl Verdauungs- als auch Herzprobleme auftreten. Die Beschwerden werden durch Blähungen verursacht und ähneln denen schwerwiegender Herzprobleme. Letztendlich sind sie aber harmlos.
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Ursache:
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Das Roemheld-Syndrom tritt vor allem nach üppigen, fettreichen und stark blähenden Mahlzeiten sowie in Phasen von Stress auf. Direkt unter dem Zwerchfell (großer Atemmuskel im Oberbauch) liegen auf der linken Seite der Magen und Teile des Darms. Entstehen oder befinden sich in diesem Teil des Verdauungstraktes viele Gase, so führen diese aufgeblähten Teile des Magen-Darm-Trakts zu einer Verlagerung des Zwerchfells in Richtung Lunge, die wiederum durch den entstehenden Druck das Herz einengen kann. Dies führt zum typischen Beklemmungsgefühl, wie es sonst nur bei Angina pectoris auftritt. Auch die Neigung zu einer verlangsamten Verdauungstätigkeit kann zu übermäßigen Darmgasbildung und somit zum Roemheld-Syndrom führen.
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Symptome:
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Insbesondere einige Stunden nach üppigen Mahlzeiten können aufgrund der oben beschriebenen Zusammenhänge Beschwerden auftreten, die einer Angina Pectoris ähneln:
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Herzklopfen bzw. Herzrhythmusstörungen
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Kurzatmigkeit, Atemnot
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Angstzustände, Druck- und Beklemmungsgefühl im Brustbereich
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Hitzewallungen
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Schwindel, Blutdruckabfall, in schweren Fällen kurze Ohnmacht
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Schlafstörungen
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Die Beschwerden sind unangenehm, verschwinden aber mit der voranschreitenden Verdauung von selbst.
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Diagnose:
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Im allgemeinen sind diese Beschwerden harmlos, müssen aber genau von einer organischen Herzerkrankung (z.B. Angina pectoris oder Herzinfarkt) abgegrenzt werden.
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Behandlungstipps:
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kleine und häufige Mahlzeiten sorgen dafür, dass der Magen nicht überladen wird und die Verdauung gleichmäßiger erfolgen kann
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blähende Speisen wie z.B. Hülsenfrüchte, größere Mengen Zwiebel, Kohlgerichte etc. sollte man bei Neigung zum Roehmheldsyndrom meiden
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viel körperliche Bewegung, bevorzugt ein Spaziergang nach dem Essen, kann die Verdauung unterstützen
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sich Zeit nehmen beim Essen und die Nahrung gut kauen hilft dabei, keine Luft zu schlucken
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Stress vermeiden hilft dem Körper, die Speisen optimal zu verdauen
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Übergewicht abbauen gibt den Darmschlingen mehr Raum um sich zu bewegen
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Heilfasten, Beachtung des Säure-Basehaushalts und Sanierung der Darmflora können die Verdauung unterstützen bzw. deutlich verbessern
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Klassische Homöopathie, d.h. individuelle Behandlung des Betroffenen mit dem nach klassisch homöopathischen Regeln ausgewählten Einzelmittel, kann helfen, die Darmtätigkeit anzuregen
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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