Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
-   k l a s s i s c h e   H o m ö o p a t h i e   -

„Restless Legs Syndrom” (RLS)

„Syndrom der unruhigen Beine”

Das „Restless Legs Syndrom” (RLS) gehört zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern. Etwa 5-10 % der Bevölkerung leiden daran , davon sind 1-2 % behandlungsbedürftig. RLS tritt meist im fünften Lebensjahrzehnt auf, aber auch Kinder und Jugendliche können unter RLS leiden. Bei Kindern mit diagnostiziertem ADHS wurde in 20 % ein RLS nachgewiesen!

Symptome:
Die Symptome dieser Erkrankung werden von Betroffenen oft als Missempfindungen in den Beinen, seltener auch in den Armen, charakterisiert. Die Beschreibungen reichen von unerträglichem Kribbeln im „Inneren der Waden” über Ziehen, Reißen, Stechen bis hin zu quälenden Schmerzen. Diese Beschwerden treten fast ausschließlich in Ruhesituationen und ganz besonders heftig abends beim Einschlafen auf. Die Dauer bis zum Auftreten liegt zwischen sofort bis zu 2 Stunden nach dem Hinsetzen oder Hinlegen. Die Symptome hören auf, sobald sich der Betroffene bewegt. In Schlaflabors kann die Schwere der nächtlichen Qualen bestätigt werden. Wenn der Patient endlich eingeschlafen ist, kommt es zu rhythmischen Zuckungen der Beine, die kurze Weckreaktionen hervorrufen, der Tiefschlaf fehlt. RLS kann zu Schläfrigkeit am Tag, häufig auch zu Depressionen führen.

Ursache:
Wahrscheinlich beruht diese Krankheit auf einem Defekt bei der Übertragung von Nervensignalen. Es gibt Hinweise, dass genetische Ursachen vorliegen. Allerdings kann RLS auch als Folgeerscheinung auftreten von anderen Erkrankungen, Vitaminmangel oder Eisenmangel. Verschiedene Medikamente und Genussmittel können ebenfalls ein RLS verstärken.

Behandlungsmöglichkeiten:
Durch Massagen und Bürsten der Beine, kalte Fußbäder, Kniebeugen oder Fahrrad fahren lassen sich manche Abende oder Nächte überstehen. Denn eine schulmedizinisch-medikamentöse Behandlung sollte, sofern möglich und wenn notwendig, erst in späteren Lebensjahren beginnen und soweit wie möglich aufgeschoben werden.

Da die Symptome bei jedem Patienten etwas anders ausfallen, ist die Klassische Homöopathie, bei welcher die Individualität des Patienten im Mittelpunkt steht, sehr gut als Therapieform geeignet und kann Linderung der Beschwerden bringen. Unterstützt wird die Behandlung durch eine ausgewogene Ernährung mit überwiegend biologischer Vollwertkost mit viel frischem Gemüse und Nüssen. Nahrungsmittel, die die Symptomatik verstärken können wie z.B. Schokolade, Kaffee und Rotwein sollten natürlich gemieden werden.

Da auch Eisenmangel einen verstärkendenden Faktor bei RLS darstellt, kann bei niedrigen Eisenwerten Floradix-Kräuterblutsaft aus dem Reformhaus empfohlen werden. Auch kann sich eventuell die Gabe von Magnesium lohnen.

Verlauf:
RLS mindert zwar die Lebensqualität bisweilen in erheblichem Maße und kann im Alter zunehmen, auf die Lebenserwartung hat das RLS nach heutigem Kenntnisstand jedoch keinen Einfluss.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.