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Definition:
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Vor allem im Winter leiden viele Menschen an tiefen, schmerzhaften Einrissen der Haut an Händen und Füßen. Diese Hautrisse entstehen, wenn die Geschmeidigkeit der Haut nicht mehr optimal ist bzw. wenn die Haut überdehnt wird. Solche Hautrisse, auch Rhagaden genannt, heilen oft nur sehr langsam und können das Eindringen von Pilzen und Bakterien in die Haut ermöglichen, was zu schwerwiegenden Infektionen der Unterhaut führen kann.
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Ursache:
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Hautrisse entstehen aufgrund von einem zu geringen Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut. Sie wird rissig, sobald der Feuchtigkeitsgehalt auf weniger als 10 Prozent sinkt und der Verlust des natürlichen Hauttalgs, der epidermalen Lipide, eintritt. Gefördert wird die Entstehung von Hautrissen durch
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Verletzungen bzw. Überbeanspruchung der Haut, z.B. bei beruflichen oder sportlichen Aktivitäten
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Kälteeinfluss, da die Haut schneller austrocknet
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Verhornung der Haut im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses, d.h. die Haut verliert über die Jahre an Feuchtigkeit und produziert weniger fettende Substanzen, welche die Haut elastisch erhalten
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Trockene Haut in Verbindung mit unzureichender Pflege
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Hautkrankheiten wie z.B. chronische Ekzeme, Neurodermitis und Psoriasis
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häufigem Kontakt mit Wasser und Reinigungsmitteln
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Vitaminmangel
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Eisenmangel
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Häufigkeit:
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Von Hautrissen sind im Allgemeinen Menschen ab dem 15. Lebensjahr betroffen. Hautrisse an den Fersen treten hauptsächlich bei Frauen auf.
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Symptome:
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Aufgesprungene Haut äußert sich durch hartnäckige und äußerst schmerzhafte kleine Risse in der Epidermis und Teilen der Dermis, die häufig an Händen, Lippen, Brustwarzen und Fersen zu beobachten sind.
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Wird der Säureschutzmantel der Haut angegriffen, aktiviert sie ihren natürlichen Abwehrmechanismus. Dies führt zu Entzündungen, Hautspannung und Trockenheit sowie einer Verdickung der Hornhaut, bis die Hautoberfläche schließlich aufbricht. In der Folge bilden sich schmerzhafte Hautrisse unterschiedlicher Tiefe.
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Tipps zur Besserung:
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verursachende Tätigkeiten am besten meiden bzw. geeignete Schutzhandschuhe tragen, welche die Haut vor Austrocknung schützen
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regelmäßige Anwendung von Feuchtigkeit spendenden und rückfettenden Hautschutzcremes
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Förderung des Heilungsprozesses bei kleinen Rissen durch Ringelblumensalbe
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Tiefe Risse durch einen flüssigen, wasserbeständigen Filmverband (Apotheke) vor äußeren Einflüssen schützen. Außerdem werden unterhalb eines derartigen flüssigen Pflasters optimale Heilungsbedingungen geschaffen.
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Eisen-Präparate
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Vitamin-Präparate
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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