Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Pfeiffersches Drüsenfieber / Mononukleose

Definition:
Das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose) ist eine überwiegend gutartig verlaufende Erkrankung des lymphatischen Gewebes, die durch eine Infektion mit dem Eppstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Eine Infektion mit dem Eppstein-Barr-Virus im frühen Kindesalter verläuft meist ohne Symptome, oder manchmal auch mit Anzeichen wie bei einem grippeähnlichen Infekt, z.B. mit Husten, Halsschmerzen und Übelkeit. 98 % der Erwachsenen sind aufgrund einer früher stattgefundenen Infektion immun gegen das Virus, das allerdings wie das Herpesvirus nach der Erstinfektion lebenslang im Körper verbleibt und schubweise wieder aktiviert werden kann.

Ursachen:
Die Übertragung des Virus erfolgt durch Tröpfchen- und Kontaktinfektion, d.h. Küssen und Aus-Einem-Glas-Trinken sind häufige Infektionswege.

Symptome:
Die typischen Krankheitssymptome sind:
Uncharakteristische Müdigkeit bereits am Anfang der Infektion, sie kann aber auch einige Monate anhalten
Appetitlosigkeit, Übelkeit
Fieber, meist in den ersten zwei Wochen
Halsentzündung mit geschwollenen Mandeln mit dickem, weißem Belag
Schmerzhaft geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken, seltener auch in den Achselhöhlen
Muskel- und Kopfschmerzen
Oberbauchbeschwerden, evtl. aufgrund einer Milzvergrößerung
Lebervergrößerung, evtl. auch Gelbsucht

Das Pfeiffersche Drüsenfieber dauert normalerweise zwei bis drei Wochen und heilt ohne Folgen aus. In manchen Fällen verläuft die Erkrankung jedoch chronisch. Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, depressive Verstimmung, Antriebsschwäche und Lymphknotenschwellungen können monate- oder jahrelang andauern. Komplikationen sind selten, wenn sie auftreten jedoch nicht harmlos.

Diagnose:
Fieber, Angina, Lymphdrüsenschwellungen und das Blutbild (Antikörpern gegen das Eppstein-Barr-Virus und eine typischen Veränderung der weißen Blutkörperchen), häufig auch erhöhte Leberwerte, weisen auf Pfeiffersches Drüsenfieber hin. Auch wenn die Krankheitssymptome abgeklungen sind, kann das Eppstein-Barr-Virus noch mehrere Monate im Speichel nachweisbar sein und damit auf andere Menschen übertragen werden.

Therapie:
Gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber gibt es kein spezielles Medikament, allerdings kann das Immunsystem durch Gabe des passenden homöopathischen Arzneimittels (keine Komplexmittel!) sehr gut im Kampf gegen das Virus unterstützt werden. Dennoch sollte man bei Fieber ausreichend trinken und sich schonen. Auch nach Abklingen der Symptome sollte man noch ca. 2 Monate lang nicht schwer heben, um keinen Milzriss zu riskieren.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.