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Definition:
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Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, etwa 1,5 % der über 60-Jährigen sind betroffen. Im Gehirn sind bestimmte Botenstoffe verringert, die für eine normalen Funktion unbedingt benötigt werden.
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Ursache:
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Zellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren, sterben mit fortschreitender Erkrankung ab. Das Ungleichgewicht der Botenstoffe, das durch diesen Dopaminmangel im Zentralen Nervensystem entsteht, beeinträchtigt die Bewegungssteuerung. Möglicherweise ist Morbus Parkinson gekoppelt mit
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genetischen Faktoren
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Vergiftung des Gehirns durch schädigende Substanzen (Mangan, Methanol, Zyanid, Kohlenmonoxid)
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wiederholten Erschütterungen des Kopfes (z.B. Boxen)
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Durchblutungsstörungen
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Tumoren
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Entzündungen
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Diagnose:
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Die typischen Beschwerden sowie eine längere Reihe von Untersuchungen mit diagnostischen Geräten bestätigen die Diagnose.
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Hauptsymptome:
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Ruhezittern der Hände oder Füße, v.a. bei körperlicher Entspannung bzw. innerer Anspannung
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Muskelsteifheit und -starre durch erhöhte Muskelspannung (Bewegungen können nur noch gegen den Widerstand der angespannten Muskulatur ausgeführt werden, wodurch ruckartige Bewegungen entstehen)
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Verlangsamung und Schwächung der Bewegungen mit kleinen Schritten, wobei die Arme nicht mehr mitschwingen und der Körper meist nach vorn oder zur Seite geneigt ist
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Verkleinerte, zittrige Handschrift
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tonlose Flüsterstimme aufgrund gehemmter Sprechmuskeln
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Maskengesicht
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Schluckstörungen
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häufig auch Blasenentleerungsstörungen und Verstopfung
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Tipps:
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Die möglichst frühzeitig begonnene schulmedizinisch medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und die Krankheit hinauszuzögern. Am wichtigsten ist es für die Betroffenen, möglichst lange aktiv zu bleiben und somit den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen und folgende Hilfsmittel zu nutzen:
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Krankengymnastik zur Verbesserung bzw. Erhaltung der aktiven und passiven Beweglichkeit
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Ergotherapie zur Verbesserung der Feinmotorik von Fingern und Händen
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Sprachtherapie bzw. Atemübungen zum trainieren der Sprache und zur Verbesserung der Sauerstoffzufuhr (Schutz vor Bronchitis und Lungenentzündung).
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mimische Übungen zur Lockerung der Gesichtsmuskulatur
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Sprechübungen, um den Rhythmus sowie die Lautstärke der Sprache lange zu erhalten
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Klassische Homöopathie zur Bewältigung von Depressionen
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Wichtig ist es vor allem der positive Umgang mit der Krankheit, d.h. so lange wie möglich weiterleben, wie es einem selbst für sinnvoll und angenehm erscheint, lange selbständig bleiben und wichtige Beziehungen zu Freunden und Verwandten pflegen, um möglichst lange eine hohe Lebensqualität zu erhalten. Im Sanitärhandel sind sehr viele kleine Hilfsmittel zur Bewältigung des Alltags erhältlich wie z.B. Hilfen zum Anziehen, Essen und Trinken, Lesen und Schreiben, zu Hygiene, Liegen und Sitzen, Greifen oder Gehen. Außerdem ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig für eine optimale Versorgung des Körpers mit Nährstoffen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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