Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Osteoporose / Knochenschwund – eine Volkskrankheit

Definition:
Unter Osteoporose versteht man eine chronische Skeletterkrankung. Normalerweise wird altes Knochengewebe ständig abgebaut und neues gebildet, bei Osteoporose ist dieses Gleichgewicht gestört und der Knochenabbau überwiegt.

Häufigkeit:
Schätzungen zufolge erkrankt jede dritte Frau nach den Wechseljahren und jeder fünfte Mann über 50 an Osteoporose.

Symptome:
Typische Merkmale der Osteoporose sind dumpfe Rückenschmerzen, Verformung der Wirbelsäule und Nachlassen der Körpergröße, Brüche der Wirbelkörper, Oberschenkelhalsbrüche sowie Brüche des Handgelenks.

Diagnose:
Eine zuverlässige Aussage ist nur über eine Knochendichtemessung beim Arzt möglich.

Ursachen:
familiäre Vorbelastung
übermäßige Diäten, Schlankheitswahn
zu viel Sport bei ungenügender Ernährung
Bewegungsmangel
Östrogenmangel, v.a. als Folge der hormonellen Umstellung nach den Wechseljahren der Frau
Weitere Störungen im Hormonhaushalt, wie z.B. der Schilddrüsenhormone
Längerfristige Medikamenteneinnahme, wie z.B. Kortison
Zigarettenrauch
Stress:
Mittlerweile gibt es wissenschaftliche Untersuchungen die nahe legen, dass Dauerstress bei Versuchsmäusen Depressionen und als Folge davon Osteoporosesymptome hervorrufen. Es ist mehr als nahe liegend, dass die Zusammenhänge bei Menschen sehr ähnlich liegen.

Vorbeugung und Behandlung:
Bewegung: Bei regelmäßiger körperlicher Aktivität verdichtet sich die Knochensubstanz. Nordic Walking ist besonders geeignet, vorausgesetzt, man setzt die Stöcke optimal ein.
Ernährung mit ausreichend natürlichem Calcium und Vitamin D, z. B. mit Milchprodukten (Molke!), Obst, Gemüse, Getreide, Fisch, Eier, Pilze.
Auch die Haut bildet mit Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D, d.h. auch der Aufenthalt im Freien ist hilfreich.
Phosphat- und Oxalsäurehaltige Nahrungsmittel sollten nur sehr begrenzt verzehrt werden. Phosphatreiche Nahrungsmittel sind Fleisch und Wurst, Schmelzkäse und Softdrinks wie Coca-Cola. Phosphate erkennt man an den Nummern für Lebensmittelzusatzstoffe E 338-341 und E 450. Oxalsäure ist vermehrt enthalten in schwarzem Tee, Kakaopulver und Spinat.
Kurkuma, auch in Curry enthalten, hat eine positive Wirkung bei Osteoporose!
Stress vermeiden.
Depressionen rechtzeitig erkennen und behandeln. Auch der Verlust eines geliebten Menschen kann zur Depression führen und damit Osteoporose begünstigen. Hier kann die Klassische Homöopathie sehr hilfreich sein: Durch Einnahme des angezeigten homöopathischen Einzelmittels kann der Betroffene besser mit den auslösenden Situationen umgehen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.