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Definition:
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Unter einem Ödem versteht man eine Flüssigkeitsansammlung im Zellzwischengewebe, v.a. im Bindegewebe, was durch eine Schwellung deutlich wird. Die Flüssigkeit stammt aus dem Gefäßsystem.
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Symptome:
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Je nach Ursache kann es sich um lokale Schwellungen oder um größere Wassereinlagerungen handeln, die dann aufgrund der Schwerkraft zuerst in den Beinen, besonders im Knöchelbereich, auftreten. Durch die Minderdurchblutung des gespannten Gewebes kann es zu Schmerzen kommen und auch zu typischen Verfärbungen.
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Diagnose:
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Eine gründliche körperliche Untersuchung ist erforderlich, mit Abhören der Lungen und des Herzens, Ultraschalluntersuchungen, Eindrücken des geschwollenen Gewebes und Feststellung, ob es sich um eine beidseitige Schwellung oder um eine einseitige handelt. An den Beinen sind Ödeme erkennbar an der sich nur sehr langsam zurückbildenden „Delle” nach dem Eindrücken der geschwollenen Körperregion.
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Ursachen:
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Voraussetzung zur Entstehung von Ödemen ist der Übertritt von Flüssigkeit aus den Gefäßen in das umliegende Gewebe und eine verminderte Ausscheidung von Natrium und Wasser durch die Nieren.
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Ödeme können ausgelöst werden durch:
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Nierenschwäche: Ödeme zeigen sich v.a. im Gesichtsbereich mit stark geschwollenen Augenlidern
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Herzmuskelschwäche: Wasser kann sich in der Lunge, im Bauchraum bzw. in den Beinen (beidseitig) stauen
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Erkrankung der Lymphgefäße: Flüssigkeit aus dem Zellzwischenraum und Eiweiße werden nicht mehr abtransportiert
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Venenerkrankungen: Schwellungen im Knöchelbereich, v.a. abends
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bestimmte Medikamente, wie z.B. Cortison oder Antidepressiva
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Hormonschwankungen, z.B. während des Menstruationszyklus, einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, aber auch durch eine Schilddrüsenunterfunktion
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Lebererkrankungen: Wasseransammlungen, v.a. im Bauchraum
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Eiweißmangel: bei Unterernährung oder bei bestimmten Diäten
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Infektionen
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Hitze: geschwollene Füße im Sommer
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hoher Konsum von Genussmitteln wie z.B. Alkohol
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Allergien oder Insektenstiche: das Ödem bildet sich innerhalb von einigen Tagen zurück.
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Beinvenenthrombose: nur ein Bein ist betroffen
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Tipps zur Linderung von Ödemen:
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Beine so oft wie möglich hoch lagern, v.a. abends
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Langes Sitzen und Stehen vermeiden, besser zwischendurch die Beine vertreten und Venengymnastik, wie z.B. Fußkreisen oder Tretbewegungen, durchführen.
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Täglich Sport treiben, um die Durchblutung zu fördern. Besonders empfehlenswert sind Schwimmen, Walken (mind. 15 Minuten zügig gehen), Radfahren, Tai Chi, Qi Gong
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Einengende Kleidung, v.a. an Beinen und im Beckenbereich, meiden und keine hohen Schuhe tragen
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Viel Wasser oder Kräutertee trinken, um den Reinigungsprozess des Körpers zu unterstützen
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Gesunde, ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse
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Wasseranwendungen, z.B. ansteigende Fußbäder (abwechselnd warm und kalt) oder Wassertreten in kaltem Wasser
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manuellen Lymphdrainage
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Kompressionsstrümpfe tragen
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Entspannung zur Aktivierung des Immunsystems
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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