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Definition:
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Bei dieser Hauterkrankung handelt es sich um ein chronisch wiederkehrendes, entzündlich verlaufendes Ekzem, das mit Hautrötung, unerträglichem Juckreiz und einem unkontrollierbaren Bedürfnis, sich zu kratzen verbunden ist.
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Ursache:
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Neurodermitis gehört zu den allergischen Erkrankungen und ist meist erblich beding - die Hautbarriere ist gestört. Die auslösenden Faktoren für einen Schub sind individuell verschieden.
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Symptome:
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Im Babyalter zeigt sich Neurodermitis als roter Ausschlag (Ekzem) meist am Kopf und im Gesicht.
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Häufig entwickelt sich „Milchschorf” auf dem Kopf des Säuglings - ein Hinweis, aber kein sicheres Zeichen für Neurodermitis. Ab einem Alter von ein bis zwei Jahren tritt das Ekzem vorzugsweise in den Armbeugen und Kniekehlen sowie an Nacken, Hand- und Sprunggelenken auf.
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Neurodermitis ist durch extrem trockene, schuppige Haut beziehungsweise intensiv juckende, rötlich entzündete und wunde, nässende Hautveränderungen gekennzeichnet.
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Häufigkeit und Verlauf:
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Neurodermitis ist die häufigste entzündliche Hautkrankheit bei Kindern unter 12 Jahren. 20 Prozent aller Kinder in den westlichen Industrieländern haben Neurodermitis, aber auch jeder zwölfte Erwachsene leidet darunter. Sie beginnt meist in der Kindheit und im Lauf der Pubertät verschwindet die Krankheit häufig wieder.
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Behandlungsmöglichkeiten und Tipps:
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Säuglinge sollten möglichst 6 Monate oder länger gestillt werden, denn sie reagieren deutlich häufiger auf unverträgliche Nahrungsbestandteile. Bei fast 15 Prozent der Neurodermitiker spielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine Rolle, wie .z.B. Kuhmilch, Eier, Nüsse, Kräuter, Tomaten, Gewürze, aber auch säurehaltige Lebensmittel, Zucker und Lebensmittelzusatzstoffe.
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Wichtig in der Ergänzung einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung ist die tägliche Hautpflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten. Bei trockener, nicht akut entzündeter Haut verhindern fettreiche Produkte das Austrocknen und halten die Feuchtigkeit in der Haut. Akut entzündete Haut sollte mit wasserhaltigen Cremes und nicht mit allzu fettreichen Salben behandelt werden.
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Beim Baden sollten nur parfümfreie, nicht-seifenhaltige Zusätze und nicht zu heißes Wasser verwendet werden. Die Haut nach dem Bad fast trocken tupfen (nicht rubbeln) und sofort eine rückfettende Creme zur Hautpflege auftragen, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Patienten mit Neurodermitis sollten Kleidung aus reiner Baumwolle tragen und Wolle oder synthetische Stoffe meiden.
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In trockenen oder beheizten Wohnräumen empfiehlt es sich, Luftbefeuchter einzusetzen!
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In Stresssituationen verschlimmert sich die Krankheit. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Yoga usw. sind hier sehr zu empfehlen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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