Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Nasenpolypen (Polyposis nasi)

Definition:
Nasenpolypen sind geschwulstähnliche gutartige Wucherungen der chronisch entzündeten Nasenschleimhaut. Diese kleidet die Nebenhöhlen und die innere Nase aus. Polypen enthalten hauptsächlich Gewebsflüssigkeit und sind zumeist gestielt bis tropfenförmig, können aber auch flächig aufsitzen. Sie wachsen häufig beidseitig aus den Nasennebenhöhlen (hauptsächlich Siebbein und Kieferhöhle) in die Nasenhaupthöhle ein. Die Polypen können die Nasenatmung stark einschränken.

Ursache:
Die Ursache für Nasenpolypen ist eine chronische Reizung der Nasenschleimhäute, die durch folgende Faktoren ausgelöst werden kann:
Wiederholte Entzündungen der Nasennebenhöhlen durch Bakterien, Viren oder Pilze
ganzjähriger allergischer Schnupfen
Entzündliche Erkrankungen der Atemwege, zum Beispiel Bronchitis und Asthma. Bei manchen Betroffenen sind die Nasenpolypen mit einem nicht-allergischen Asthma assoziiert.
Mukoviszidose
Schmerzmittelunverträglichkeit, v.a. Acetylsalicylsäure (Aspirin)

Sobald der entzündliche Prozess in der Schleimhaut erst einmal im Gange ist, wird er durch die zusätzliche Verlegung der Nasennebenhöhlen durch die Nasenpolypen aufrecht erhalten.

Häufigkeit:
Etwa ein bis zwölf Prozent der Bevölkerung sind von Nasenpolypen betroffen, Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen.

Diagnose:
Die Diagnose stellt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt durch Begutachtung der Nasenhöhle und des Nasen-Rachen-Raums mit Hilfe eines Endoskops.

Symptome:
Folgende Symptome können bei Nasenpolypen auftreten:
Behinderte Nasenatmung, die Betroffenen atmen vermehrt durch den Mund
Verstopfte Ausführungsgänge der Nasennebenhöhlen, gefolgt von einer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis)
Eingeschränktes Riechvermögen bis zum langsamen Verlust des Geruchsvermögens, da die Luft nicht mehr zu den Riechzellen in der oberen Nase gelangt
Näselnde Stimme aufgrund der verschlossenen Nase
Lästiger Sekretabfluss aus den schlecht durchlüfteten Nasennebenhöhlen (Entzündungsherde!)
Schnarchen, Schlafstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit
Häufige Infekte aufgrund der fehlenden Filterwirkung der Nasenatmung
Mittelohrentzündungen bei Kindern
Kopfschmerzen

Therapie:
Viele Menschen leben mit ihren Nasenpolypen völlig frei von Beschwerden. Die Behandlung setzt zumeist erst dann ein, wenn Probleme auftreten.
regelmäßige Salzwasser-Nasenduschen können helfen, die Nase zu reinigen und Reizungen zu vermindern
liegt der Bildung von Nasenpolypen eine Allergie oder eine Infektion zugrunde, muss diese mitbehandelt werden. Sind die auslösenden Allergene bekannt, sollten diese nach Möglichkeit vermieden werden
durch Einnahme des passenden, individuell ausgewählten homöopathischen Einzelarzneimittel kann die zugrunde liegende Erkrankung oder Störung gelindert bzw. geheilt werden


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.