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Definition:
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Von Muskelverspannung spricht man, wenn unbewusst die Grundspannung der Muskulatur anhaltend erhöht ist. Muskeln sind immer leicht angespannt, um aufrechtes Sitzen oder Stehen ohne Anstrengung zu ermöglichen. Die Anspannung ist allerdings nur so gering, dass keine Bewegung erfolgt. Eine Verspannung verringert die Blutzufuhr der Muskulatur.
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Auslöser einer Muskelverspannung:
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kalte Zugluft
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Verletzungen wie z.B. Schleudertrauma
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Stress bzw. psychische Probleme wie Depression oder Angst
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einseitige körperliche Belastung
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falsche Körperhaltung, v.a. am Arbeitsplatz
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Verlauf:
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Die Muskulatur bleibt dauernd angespannt, die notwendige Entspannung unterbleibt. Automatisch wird eine Körperhaltung eingenommen, in der die Schmerzen am erträglichsten sind. Oft wird durch diese Schonhaltung die Muskelverspannung auf Dauer noch verstärkt und es gräbt sich ein unbewusstes Verspannungsmuster im Gehirn ein.
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Da die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nur in Entspannungsphasen erfolgt, hungert die Muskulatur regelrecht aus. Auch Abbauprodukte des Stoffwechsels können nicht mehr abtransportiert werden, sie häufen sich im Muskelgewebe an und verursachen Schmerzen.
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Symptome:
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Muskelverspannungen führen zu intensiven, brennenden oder stechenden Schmerzen im betroffenen Bereich.
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Die Abhängigkeit der Schmerzen vom Dehnungszustand der Muskeln erklärt die sich ergebende Bewegungseinschränkung. Weit ausholende Bewegungen werden durch die starke Dehnung des Muskels als schmerzhaft empfunden. Bei starken Muskelverspannungen, sogenannten Myogelosen, können sogar kleinste Bewegungen zu Schmerzen führen. In solchen Fällen ist die Beweglichkeit der Betroffenen sehr stark eingeschränkt. Auch Kopfschmerzen sind eine sehr häufige Folge von Muskelverspannungen im Nacken- und Schulterbereich.
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Tipps:
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Wichtig ist es, akute Muskelverspannungen möglichst schnell zu beseitigen:
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Ein heißes Bad oder Bestrahlung mit Rotlicht kann die Muskeln entspannen. Wärme fördert die Durchblutung und wirkt schmerzlindernd, da sich Muskeln und Bindegewebe bei Wärme ausdehnen und entspannen.
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Wenn es bereits zu Entzündungen gekommen ist, ist eher Kälte als Wärme zur Schmerzlinderung angesagt.
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Linderung der Beschwerden ist auch durch die Einnahme des individuell ermittelten homöopathischen Arzneimittels erreichbar.
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Rosmarin wirkt durchblutungsfördernd, Arnika entzündungshemmend und schmerzlindernd.
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Stressige Situationen kann man durch Entspannungsübungen wie z.B. Autogenes Training in den Griff bekommen.
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Langfristig ist es wichtig, Fehlhaltungen durch gezielte Bewegungen, Entwicklung von Körperbewusstsein und Haltungsumlernen aufzulösen. Dabei geht es darum, möglichst konzentriert, gezielt und langsam genau die Muskeln zu bewegen, die man sonst unbewusst in Daueranspannung hält. Wichtig ist es, den Arbeitsplatz in dieser Hinsicht optimal zu gestalten.
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Das Erlernen von schonenden Bewegungsabläufen z.B. durch Rückenschule, ist langfristig hilfreich. Isometrische Übungen z.B. können auch gut am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Dies hilft, Muskeln wieder bewusst wahrzunehmen und zu entspannen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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