Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Muskelkrämpfe

Definition:
Muskelkrämpfe sind schmerzvolle, plötzlich auftretende, ungewollte Daueranspannungen der Skelettmuskulatur, die nach Überanstrengung auftreten oder auch nachts im Bett. Die Muskeln ziehen sich krampfartig zusammen, schmerzen und lassen sich nicht mehr normal bewegen.

Symptome:
Betroffen sind meist die Wadenmuskeln sowie die Zehenbeuger. Ein Muskelkrampf zeigt sich durch plötzliche Schmerzen, Bewegungsunfähigkeit und Verhärtung des betroffenen Muskels.

Ursache:
Die Ursache von Muskelkrämpfen ist eine lokale Stoffwechselstörung des Muskels. Bei einer Störung der Blutversorgung wird der Muskelstoffwechsel beeinträchtigt. Die Muskulatur kann sich nicht richtig an- und entspannen. Als Schutzmechanismus bei einer Überbelastung ziehen sich die Muskelfasern kräftig zusammen, wobei die Blutgefäße innerhalb der Muskulatur zusammen gedrückt werden und die Durchblutung weiter beeinträchtigt wird. Es entsteht ein Teufelskreis von Verspannung und allmählicher Abnahme der Durchblutung, was letztlich zu einem Muskelkrampf führt.
Muskelkrämpfe können auch ein Zeichen von Flüssigkeitsmangel im gesamten Körper sein, z.B. verursacht durch unzureichende Wasserzufuhr bei körperlicher Betätigung in heißem Klima oder bei Fieber. Vermehrter Alkoholkonsum kann ebenfalls zu Flüssigkeitsmangel führen. Ermüdung, Schwangerschaft und Medikamenteneinnahme sind weitere mögliche Ursachen für die Krampfneigung.
Auch ein Mangel an Mineralien kann Krämpfe auslösen: meist an Magnesium, häufig an Natriumchlorid (Kochsalz) oder auch an Kalium, z.B. aufgrund von übermäßigem Schwitzen. Seltener ist auch ein Mangel an Calcium oder ein niedriger Blutzuckergehalt die Ursache für Krämpfe.

Tipps:
Bei einem Wadenkrampf kann man durch Hochziehen der Zehen die Wadenmuskeln entkrampfen.
Heiße Wadenwickel helfen als erste Maßnahme. Eine Hochlagerung der Beine bringt ebenfalls angenehme Entlastung.
Ölivenöl kräftig in die Waden einmassieren, bis die Beschwerden nachlassen
Krämpfe können oft durch Entspannungsübungen gebessert werden.
Rechtzeitig und ausreichend Flüssigkeit, Kohlenhydrate und Mineralstoffe zu sich nehmen, um eine vorzeitige Ermüdung zu vermeiden.
Mineralstoffverluste am besten in Form geeigneter Wettkampfgetränke oder Apfelsaftschorle ersetzen. Mit dem Schweiß gehen vor allem die Mineralstoffe Natrium und Chlor, in erheblich geringerer Menge auch Kalium, Kalzium und Magnesium verloren. Störungen des Mengenverhältnisses dieser Mineralstoffe zueinander können eine erhöhte Krampfbereitschaft der Muskulatur bewirken.
Vitamin E und Vitamin-B-Komplex reduzieren ebenfalls die Krampfneigung.
regelmäßige, sanfte sportliche Betätigung hilft bei der Vorbeugung vor Muskelkrämpfen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.