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Definition:
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Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems.
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Häufigkeit:
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Weltweit sind ca. 2,5 Millionen Menschen betroffen, wobei das Haupterkrankungsalter zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr liegt und Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer.
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Diagnose:
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Diagnostiziert wird die Multiple Sklerose u.a. mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie (MRT) sowie einer Untersuchung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit auf entzündliche Veränderungen im zentralen Nervensystem.
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Ursache:
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Bei MS richtet sich ein Teilbereich des Immunsystems gegen den eigenen Körper. So kommt es z.B. zur Bildung von Antikörpern, die sich an die Schutzhülle der Nervenfasern heften und dort Schädigungen verursachen. Vermutlich müssen mehrere Bedingungen und Einflüsse zusammentreffen, damit MS ausgelöst wird. Folgende Ursachen werden diskutiert:
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genetisch verankerte Neigung zu MS
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Infektion in der Kindheit mit bestimmten Erregern, deren Oberfläche Ähnlichkeiten mit Markscheiden der Nervenfasern aufweisen. Der Körper bildet daraufhin Antikörper, die auch gegen die eigenen Zellen gerichtet sind.
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Rauchen vor Erkrankungsbeginn erhöht das Risiko an MS zu erkranken auf das Doppelte.
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Geringer Vitamin-D-Spiegel im Blut während der Kindheit (zu wenig Sonnenlicht)
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Zu wenig Auseinandersetzung des Immunsystems mit Infektionskrankheiten während der ersten 6 Lebensjahre
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Symptome:
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Empfindungsstörungen wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln an Armen und Beinen, Spannungsgefühle, Nerven- oder Muskelschmerzen bzw. eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Reizen
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Sehstörungen wie Nebelsehen, Lichtblitz-Erscheinungen, Gesichtsfeldausfälle
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Lähmungen, d.h. die Muskeln sind kraftlos, ermüden schnell, sind angespannt (spastisch) und steif. Doppelbilder werden durch eine Lähmung der Augenmuskulatur hervorgerufen.
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Entsprechend dem betroffenen Gebiet im Gehirn kann eine Störung fast in jedem Bereich auftreten, z.B. Störungen der Kontrolle der Blasen- und Darmfunktion bzw. sexuelle Funktionsstörungen, aber auch Sprach- und Schluckstörungen usw.
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Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, Schwäche, Schlaf- und Antriebslosigkeit.
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85% der Betroffenen erleben die Krankheit in so genannten Schüben. Ein Schub entwickelt sich meist innerhalb von Stunden oder Tagen und klingt nach einiger Zeit wieder ab. Nach dem Schub kann eine Rückkehr zur normalen Funktion eintreten oder das entzündete Nervengewebe vernarbt.
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Nach etwa 10 bis 15 Jahren geht die schubförmige MS bei der Hälfte der Betroffenen in einen schleichenden Verlauf über.
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Behandlung:
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Neben der unerlässlichen schulmedizinischen Behandlung können die akuten Beschwerden auch durch Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln gelindert und eine hohe Lebensqualität so lange wie möglich erhalten werden. Um das Risiko für einen Schub zu verringern, gilt es folgende Faktoren zu meiden:
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Infektionen wie z.B. Grippeviren
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Immunstimulierende Medikamente sowie aktive Impfungen und Desensibilisierung bei Allergie
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Stresssituationen, wie z.B. Operationen
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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