Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Starke Kopfschmerzen – Migräne

Definition:
Unter Migräne versteht man anfallsweise wiederkehrende, meist einseitige pochende, pulsierende oder hämmernde Kopfschmerzen, die von Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit begleitet werden. Eine Schmerzattacke kann 4 bis 72 Stunden dauern. Bei Migräne mit Aura treten zudem Sehstörungen auf.

Häufigkeit:
Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen - etwa 3 von 10 Erwachsenen leiden regelmäßig an Migräne-Attacken.

Ursache:
Die Migräne ist schon seit über 4000 Jahren bekannt. Man geht davon aus, dass die Veranlagung zur Migräne vererbt werden kann. Nach dem aktuellsten Erklärungsmodell werden Nervenfasern, die an der Schmerzverarbeitung im Gehirn beteiligt sind, durch eine Entzündung (die nicht durch Bakterien oder Viren verursacht wurde) und eine Blutgefäßerweiterung gereizt. Diese Reizung wird als Migräneschmerz empfunden.

Mögliche Auslöser:
Hormonschwankungen bei Frauen, z.B. vor und während der Periode ("menstruelle Migräne") oder nach den Wechseljahren
Nahrungsmittel/Ernährung , z.B. Alkohol (besonders Rotwein), bestimmte Käsesorten
Abfall des Koffeinspiegels: evtl. hoher Koffeinkonsum während des Berufsalltags, Absinken des Koffeinspiegel im Blut am Wochende
Unterzuckerung (Schwankungen des Blutzuckerspiegels)
Veränderung des Stressniveaus: die Attacken setzen meist erst in der Entspannungsphase ein (Wochenende!)
Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus (Wochenende!)
Sensorische Reize: starke Sonneneinstrahlung, starker Lärm oder extreme Gerüche
Wettereinflüsse wie Luft-, Licht- und Klimaeinflüsse

Diagnose:
Für die Diagnose einer Migräne ist in den meisten Fällen ein Gespräch zum Krankheitsverlauf ausreichend.

Behandlungstipps:
Auslöser der Migräne-Anfälle identifizieren und meiden (Schmerztagebuch führen!)
Ernährungsgewohnheiten überprüfen (zuviel an Kaffee, Alkohol und Nikotin meiden), regelmäßige Mahlzeiten zu sich nehmen
Regelmäßige Entspannungsübungen, z.B. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
Ausdauersport an der frischen Luft
Schutz vor übermäßigem Lärm, vor starkem Licht und Sonne
Stress reduzieren - nicht zu viel von sich und anderen erwarten
Sanfter Übergang zwischen Alltag und Freizeit (manchen hilft es, auch am Wochenende zur gewohnten Zeit kurz aufzustehen und sich danach wieder hinzulegen)
Biofeedbackverfahren (bewusste Wahrnehmung von Körperfunktionen)
Verhaltenstherapie, um mit den Schmerzen besser umzugehen zu können und schmerzauslösende Situationen zu vermeiden
Behandlung mit dem nach den Regeln der Klassischen Homöopathie ausgewählten homöopathischen Einzelarzneimittel
regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln möglichst vermeiden


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.