Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Magenschleimhautentzündung – die Gastritis

Man unterscheidet die akute, rasch einsetzende und häufig schmerzhafte Form von der chronischen, sich langsam entwickelnden und meist beschwerdearmen Magenschleimhautentzündung. Bei einer Gastritis verändern sich die Zellen der Magenschleimhaut und als Folge können Magenblutungen, ein Magengeschwür oder ein Magendurchbruch auftreten. Mit der Zeit steigt die Gefahr der Bildung von Magenkrebs.

Ursachen und Symptome einer akuten Magenschleimhautentzündung:
Stresssituationen wie verschiedenste Verletzungen, Infektionserreger wie das Bakterium Helicobacter pylori, Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure sowie übermäßiger Alkoholgenuss können zu folgenden Symptomen führen:
diffuser Druck oder Druckschmerz im Oberbauch
saures Aufstoßen
Übelkeit und Erbrechen
schlechter Geschmack im Mund

Ursachen und Symptome einer chronischen Magenschleimhautentzündung:
Autoimmun bedingte und später von Vitaminmangel und Blutarmut gefolgte gestörte Nahrungsverwertung, durch Mikroorganismen wie z.B. Helicobacter pylori infektionsbedingte oder auch durch Schmerzmedikamente wie Acetylsalicylsäure bzw. durch Gallensäuren bedingte chemisch-toxische Beschwerden, die evtl. nach längerer symptomfreier Zeit auftreten:
diffuse Oberbauchschmerzen
Mundgeruch
bei Magenblutung Teerstuhl oder Bluterbrechen

Diagnose:
Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Essgewohnheiten, Alkohol- und Tabakkonsum können neben den geschilderten Beschwerden bereits erste Anhaltspunkte geben. Bestätigt eine körperliche Untersuchung mit Abtasten des Oberbauchs den Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung, so kann evtl. eine Magenspiegelung anstehen. Diese ermöglicht auch die Abgrenzung von anderen Magenerkrankungen sowie die Entnahme einer Gewebeprobe zur Abklärung von Infektionen z.B. mit Helicobacter pylori.

Behandlung der akuten Gastritis:
Ursache beseitigen
weitere Reizung der Magenschleimhaut vermeiden (Verzicht auf Alkohol und Nikotin, schleimhautschädigende Medikamente, scharfe Gewürze etc.)
Bildung von Magensäure hemmen

Behandlung der Chronischen Gastritis:
Helicobacter bedingte Gastritis kann nur schulmedizinisch mit Antibiotika und magensäurehemmenden Medikamenten behandelt werden
Chemisch-toxisch bedingte Gastritis: auf die regelmäßige Einnahme von aggressiven Substanzen wie Schmerztabletten verzichten und hier auf natürliche Präparate zurückgreifen
Autoimmun bedingte Gastritis: kann nicht ursächlich behandelt werden, lediglich die Symptome kann man behandeln (Vitamin B12 etc.) - erhöhtes Krebsrisiko berücksichtigen!

Ist die Ursache der Beschwerden schulmedizinisch als Magenschleimhautentzündung bestätigt und ggf. ein Helicobacter pylori erflolgreich bekämpft, dann kann man die Entzündung auch sehr gut mit naturheilkundlichen Maßnahmen ausheilen. Hierzu empfiehlt sich neben einer ggf. erforderlichen Ernährungsumstellung vor allem die Behandlung mit individuell ausgewählten klassisch homöopathischen Einzelarzneimitteln.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.