Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Wer viel lacht, ist gegenüber Krankheiten gut gerüstet

Evolutionsbiologen zufolge hat sich das menschliche Lachen vor etwa sechs Millionen Jahren entwickelt. Auf der ganzen Welt lachen die Menschen auf die gleiche Art und Weise. Die Entwicklung des Lachens geht sogar der menschlichen Sprachentwicklung voraus - Lachen verhindert bei uns Menschen die Aggressionen und verbindet die Mitglieder einer Gruppe. Lachen muss im Laufe der Evolution das Überleben der Menschen gesichert haben.

Allein das Geräusch lachender Menschen veranlasst das Gehirn, die Gesichtsmuskeln automatisch aufs Mitlachen vorzubereiten. Deshalb ist Lachen ansteckend - selbst dann, wenn man den Grund für die gute Laune eines anderen Menschen gar nicht kennt. Der Mensch lacht rund 15 mal am Tag.

Lachen löst im Organismus eine Reihe von biochemischen Vorgängen aus, die Körper und Psyche positiv beeinflussen. Es wirkt auf:

Herz/Kreislauf:
es hält die Gefäße geschmeidig und verringert das Risiko von Arteriosklerose
ie Durchblutung wird verbessert
der Innendruck der Blutgefässe wird beeinflusst
der Blutdruck steigt
das Herz schlägt schneller
es beeinflusst die Blutgerinnung
langfristig hat es positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System

Atmung:
das Zwerchfell spannt sich und dehnt somit die Lungenflügel
Lunge nimmt rund drei- bis viermal so viel Sauerstoff auf
die Atmung geht um ein Vielfaches schneller

Psyche:
das Stresshormon Adrenalin wird gehemmt, Stresshormone werden abgebaut
es führt zu geistiger Entspannung wie bei Meditationsübungen
im limbischen System werden beim Lachen Endorphine produziert, man durchlebt einen heilenden Glücksrausch
bei depressiven Verstimmungen kann Lachen helfen

Allgemeinbefinden:
es führt zur Freisetzung von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Substanzen
das Immunsystem wird gestärkt
die Verdauung wird angeregt
fast 300 Muskeln im ganzen Körper werden aktiv, u.a. werden die Muskeln des Tränensacks angespannt, so dass man Tränen lachen kann.
es entspannt, löst verkrampfte Muskeln in Schultern und Nacken

Lachen als Therapie:
Lachyoga ist eine Mischung aus einfachen Atemübungen und gezielten Lachübungen, die den ganzen Körper wieder in Schwung bringen. Meist reicht es aber schon, sich so oft wie möglich in eine heitere Stimmung zu versetzen und Situationen anzunehmen, die zum Lachen auffordern.
Lachen ist mindestens ebenso gesund wie regelmäßiger Sport - und macht glücklich. Für ein stabiles Herz-Kreislaufsystem sollte man neben regelmäßiger sportlicher Betätigung jeden Tag mindestens 15 Minuten lachen.
Wer lacht, wirkt sympathischer. Lachen verbindet und stärkt das Selbstvertrauen. Humor kann auch den Genesungsprozess beschleunigen, vor allem bei Kindern und bei alten Menschen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.