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Evolutionsbiologen zufolge hat sich das menschliche Lachen vor etwa sechs Millionen Jahren entwickelt. Auf der ganzen Welt lachen die Menschen auf die gleiche Art und Weise. Die Entwicklung des Lachens geht sogar der menschlichen Sprachentwicklung voraus - Lachen verhindert bei uns Menschen die Aggressionen und verbindet die Mitglieder einer Gruppe. Lachen muss im Laufe der Evolution das Überleben der Menschen gesichert haben.
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Allein das Geräusch lachender Menschen veranlasst das Gehirn, die Gesichtsmuskeln automatisch aufs Mitlachen vorzubereiten. Deshalb ist Lachen ansteckend - selbst dann, wenn man den Grund für die gute Laune eines anderen Menschen gar nicht kennt. Der Mensch lacht rund 15 mal am Tag.
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Lachen löst im Organismus eine Reihe von biochemischen Vorgängen aus, die Körper und Psyche positiv beeinflussen. Es wirkt auf:
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Herz/Kreislauf:
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es hält die Gefäße geschmeidig und verringert das Risiko von Arteriosklerose
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ie Durchblutung wird verbessert
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der Innendruck der Blutgefässe wird beeinflusst
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der Blutdruck steigt
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das Herz schlägt schneller
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es beeinflusst die Blutgerinnung
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langfristig hat es positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System
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Atmung:
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das Zwerchfell spannt sich und dehnt somit die Lungenflügel
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Lunge nimmt rund drei- bis viermal so viel Sauerstoff auf
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die Atmung geht um ein Vielfaches schneller
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Psyche:
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das Stresshormon Adrenalin wird gehemmt, Stresshormone werden abgebaut
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es führt zu geistiger Entspannung wie bei Meditationsübungen
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im limbischen System werden beim Lachen Endorphine produziert, man durchlebt einen heilenden Glücksrausch
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bei depressiven Verstimmungen kann Lachen helfen
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Allgemeinbefinden:
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es führt zur Freisetzung von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Substanzen
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das Immunsystem wird gestärkt
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die Verdauung wird angeregt
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fast 300 Muskeln im ganzen Körper werden aktiv, u.a. werden die Muskeln des Tränensacks angespannt, so dass man Tränen lachen kann.
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es entspannt, löst verkrampfte Muskeln in Schultern und Nacken
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Lachen als Therapie:
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Lachyoga ist eine Mischung aus einfachen Atemübungen und gezielten Lachübungen, die den ganzen Körper wieder in Schwung bringen. Meist reicht es aber schon, sich so oft wie möglich in eine heitere Stimmung zu versetzen und Situationen anzunehmen, die zum Lachen auffordern.
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Lachen ist mindestens ebenso gesund wie regelmäßiger Sport - und macht glücklich. Für ein stabiles Herz-Kreislaufsystem sollte man neben regelmäßiger sportlicher Betätigung jeden Tag mindestens 15 Minuten lachen.
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Wer lacht, wirkt sympathischer. Lachen verbindet und stärkt das Selbstvertrauen. Humor kann auch den Genesungsprozess beschleunigen, vor allem bei Kindern und bei alten Menschen.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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