Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Krampfadern – eine Folge von Bindegewebsschwäche

Als Krampfadern oder Varizen versteht man dicke, geschlängelte Venen unter der Hautoberfläche der Beine.

Ursache:
Verursacht wird die Bildung von Krampfadern vor allem durch eine angeborene Bindegewebsschwäche, begünstigt wird ihre Bildung durch langes Stehen (Beruf!) bzw. Bewegungsmangel, Übergewicht und zunehmendes Alter.

Symptome:
dicke, geschlängelte Venen
verfärbte Haut
schwere Beine mit Schwellungen, v.a. der Knöchel
Schmerzen
nächtliche Wadenkrämpfe

Die Venen sind dafür zuständig, das Blut aus den Füssen wieder hoch zum Herzen zu pumpen. Da die Muskulatur der Venenwände nicht gut ausgeprägt ist, wird die Venenfunktion durch die Venenklappen unterstützt, die wie Ventile den Rückfluss des Blutes zurück nach unten in die Füße verhindern. Sind die Venen allerdings von schwachem Bindegewebe umgeben, wird die Kraft, mit der das Blut wieder nach unten drückt, so groß, dass die Venen sich erweitern und die Venenklappen im Laufe der Zeit nicht mehr dicht schließen können. Das Blut fließt dann zurück und staut sich in den Venen der unteren Bereiche, z. B. in Knöcheln und Waden.

Auch die umgebende Beinmuskulatur unterstützt die Venen. Durch die Muskelarbeit, z.B. beim Gehen, drückt die Muskulatur auf die Venen und hilft dabei, das Blut nach oben durch die Venenklappen zu transportieren. Bei intakten Venenklappen kann es dann nicht mehr zurückfließen. Deshalb ist Gehen und Bewegung so wichtig zur Unterstützung der Venentätigkeit.

Einige Menschen stellen die ersten Krampfadern bereits mit 20 Jahren fest, meist aber treten sie deutlich später auf. Sie nehmen dann mit steigendem Alter zu, wenn man nicht auf sie achtet und die mitverursachenden Faktoren außer Acht lässt. Stellt man die ersten Krampfadern fest, empfiehlt es sich, Folgendes zu beachten:

Tipps zur Linderung der Beschwerden bzw. zur Vermeidung der Entstehung von neuen Krampfadern:
Venengymnastik wie z.B. Zehen-Fersen-Wippe oder Füße kreisen lassen
tägliche Bewegung in Form von Spazierengehen, Schwimmen, Wandern oder Radfahren
Übergewicht reduzieren
regelmäßige Behandlungen mit kaltem Wasser, wie z.B. Wassertreten oder kalte Wassergüsse, zur Förderung der Elastizität der Blutgefässe
möglichst häufiges Hochlagern der Beine
Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsverbände helfen, die Beinvenen zusammen zu drücken und somit den Bluttransport zum Herz zu unterstützen. Geschwollene Knöchel werden inner halb kurzer Zeit wieder dünner, außerdem sinkt die Thrombosegefahr.
venenstärkende Kräuter wie Rosskastanie, Hamamelis oder Rotes Weinlaub innerlich als homöopathische Tropfen einnehmen oder auch äußerlich in Form von Cremes oder Salben verwenden. Hierbei ist zu beachten, dass regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg der gesamte Unterschenkel und Knöchel eingerieben wird, wobei man Beine mit Krampfadern keinesfalls massieren sollte, da sich Blutgerinnsel lösen könnten.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.