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Definition:
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Bei einem Hörsturz handelt es sich um eine plötzlich und ohne erkennbare Ursache auftretende Verschlechterung des Hörvermögens. Meist ist nur ein Ohr betroffen, in ca. 4 % können beide Ohren Symptome aufweisen. Das Ausmaß des Hörverlustes kann von sehr gering sein bis zur völligen Ertaubung reichen und es können alle Frequenzbereiche oder nur bestimmte Frequenzbereiche betroffen sein.
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Häufigkeit:
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Jährlich erleiden ca. 20 Menschen von 100.000 zwischen 30 und 60 Jahren bei gleicher Verteilung zwischen Männern und Frauen einen Hörsturz, bei ca. 30 % der Betroffenen tritt auch er mehrfach hintereinander auf.
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Ursache:
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Ursache bzw. Auslöser eines Hörsturzes werden heftig diskutiert - woraus man erkennen kann, dass die tatsächlichen Ursachen und Zusammenhänge noch nicht verstanden werden. Auf alle Fälle scheint vermehrter Stress ein wichtiger Faktor als Auslöser eines Hörsturzes zu sein. Des weiteren werden als Ursachen folgende Faktoren diskutiert:
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Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen des Innenohres
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Gestörter Stoffwechsel der Zellen im Innenohr
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Gestörte Reizübertragung zwischen Sinneszellen und Hörnerven
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Entzündungen bzw. Drucksteigerung im Innenohr
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Folge einer Virusinfektion (z.B. Masern, Mumps)
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Autoimmunerkrankung
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Auswirkung eines Tumorgeschehens (Akustikusneurinom)
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Flüssigkeitsmangel im Körper
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Symptome:
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Vorbote kann ein plötzlich einsetzendes, einseitiges Druckgefühl und/oder ein Ohrgeräusch (Tinnitus) sein
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Plötzliche Hörverschlechterung ohne erkenntliche Ursachen und ohne Ohrenschmerzen
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Häufig Schwindel oder Übelkeit
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Häufig Missempfindungen am Ohr oder verzerrtes Hören (Doppelthören)
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Diagnose:
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Bei der Diagnose „Hörsturz” handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose. Wenn also aufgrund der Krankengeschichte keine klare Ursache für den plötzlichen Verlust des Hörvermögens vorliegt, liegt die Diagnose „Hörsturz” nahe.
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Mit Hilfe einer Ohrenspiegelung können Gehörgang und Paukenhöhle untersucht werden. Ein Hörtest hilft, die regelrechte Funktion des Ohres zu überprüfen. Da auch das Gleichgewichtsorgan im Ohr sitzt, wird auch diese Funktion überprüft. Neben einer Untersuchung des Herz/Kreislaufsystems wird auch eine Blutprobe genommen und untersucht. Bleiben diese Untersuchungen ohne Befund können auch weitere Tests bei Internisten, Neurologen oder Orthopäden folgen.
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Behandlungsmöglichkeiten:
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Da es eine sichere Behandlungsmöglichkeit aufgrund der noch nicht geklärten Ursache nicht gibt, versuchen die meisten Therapieformen, die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Innenohres zu verbessern. Auch entzündungshemmende oder stoffwechselbeeinflussende Medikamente können zum Einsatz kommen. Mit Hilfe von Infusionen können den Auswirkungen eines Flüssigkeitsmangels entgegengewirkt werden.
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Ein wesentlicher Faktor bei der Behandlung eines Hörsturzes ist der Abbau von Stress. Hier können Entspannungstechniken wie Muskelentspannung nach Jakobson, Autogenes Training etc. sehr hilfreich sein. Auch regelmäßige Ausdauersportarten wirken sich positiv bei der Stressbekämpfung aus.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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