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Definition:
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Unter einem Hexenschuss versteht man einen plötzlichen, sehr heftigen, stechenden Rückenschmerz im Bereich der Lendenwirbelsäule, aufgrund dessen sich der Betroffene meist kaum noch bewegen und strecken kann.
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Ursachen:
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Ausgelöst wird ein Hexenschuss in der Regel durch ungeschickte Bewegungen beim Heben, Drehen, Bücken und Aufrichten oder beim Sport. Meist wird diese Reizung der sensiblen Nervenfasern der Wirbelsäule durch Blockierungen eines Wirbelgelenks oder Muskelzerrungen verursacht. Aber auch ein Bandscheibenvorfall bzw. eine Bandscheibenvorwölbung, Verschleiß an Wirbelkörpern und Gelenken sowie Osteoporose können einen Hexenschuss auslösen. Extremes Übergewicht, Bewegungsmangel und einseitige Belastungen fördern ebenfalls die Erkrankung.
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Symptome:
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Der Hexenschuss macht sich meist durch plötzlich einschießenden Schmerz in der Kreuzgegend mit Überspannung der Muskulatur in der Lendengegend bemerkbar.
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Danach tritt eine Bewegungssperre ein, wodurch Betroffene nur unter Schmerzen aufstehen und notgedrungen nur in einer gekrümmten Haltung gehen können. Sowohl Sitzen und Liegen, aber auch Husten oder Lachen sind extrem schmerzhaft. Das Einnehmen einer Schonhaltung führt meist zu Muskelverspannungen und verstärkt den Schmerz zusätzlich.
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Behandlungstipps:
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Bestehen die Schmerzen länger als drei Tage, sollten Betroffene einen Orthopäden aufsuchen. Als schmerzlindernde Sofort-Maßnahme sind zu empfehlen:
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Schonung und Entlastung durch Bettruhe in Rückenlage, möglichst im Stufenbett (oder auf den Rücken legen und die Unterschenkel auf einem Stuhl platzieren - die Unterschenkel stehen somit im rechten Winkel zu den Oberschenkeln - und mindestens 10 Minuten liegen bleiben)
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Einreibungen und Massagen bzw. warme Umschläge oder warme Vollbäder mit Rosmarinöl
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Wärmekissen oder Wärmflaschen auf die betroffene Stelle legen zur Durchblutungsförderung
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Meerrettich-Essig-Wickel (eine halbe Stange Meerrettich raspeln, die Raspel mit 3 Teelöffel Apfelessig vermischen und auf einem Leinentuch verstreichen und auflegen; nach fünf Minuten abnehmen)
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Einreibungen mit Johanniskrautöl (100 g Johanniskrautblütenköpfchen in 500 ml Sonnenblumenöl geben und in einer Flasche an der warmen Sonne 6 Wochen stehen lassen. Anschließend abseihen)
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krampflösenden Entspannungsübungen
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richtig durchgeführte Akupunktur
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Einnahme des individuell angezeigten homöopathischen Einzelmittels
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längerfristig zur Vorbeugung die Rückenmuskulatur stärken, um die Wirbelsäule zu entlasten, z.B. durch ausreichendes und regelmäßiges Radfahren, Schwimmen, spezielle Wirbelsäulengymnastik (Rückenschule) und möglichst viel Bewegung im Alltag wie z.B. Treppensteigen statt Fahrstuhlfahren usw.
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wer Übergewicht reduziert bzw. vorbeugt, entlastet auch langfristig seinen Rücken - eine ausgewogene Ernährung ist hierbei hilfreich
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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