Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Herpes simplex Typ 1
– Lippenherpes bzw. Gesichtsherpes

Definition:
Herpes-simplex-Typ-1-Infektionen sind Virusinfektionen, wobei v.a. die Haut und Schleimhaut des Gesichts, wie z.B. Auge, Nase, Mund, Lippen, betroffen sind. Die Erstinfektion ist meist bereits symptomlos im Kindesalter erfolgt. Das Virus verbleibt danach häufig unbemerkt in regionalen Nervenabschnitten.

Häufigkeit:
Ca. 90 % der erwachsenen Bevölkerung hatten bereits Kontakt mit dem Herpes simplex Virus, wobei ca. 15 % der Erwachsenen das Virus über Körpersekrete ausscheiden.

Übertragung:
Das Herpes simplex Virus dringt über kleinste Haut- und Schleimhautverletzungen in den Körper ein. Selbst Monate nach der Infektion kann es noch über Tröpfcheninfektion, aber auch durch Kontaktinfektion (Bläscheninhalt) oder Schmierinfektion (Stuhl) ausgeschieden werden. Die Zeit zwischen Infektion und Ausbrechen der Symptome kann 2 - 7 Tage betragen.

Diagnose:
Typisch sind in Gruppen stehende, stecknadelkopfgroße, juckende, evtl. schmerzhafte Bläschen oder Pusteln. Diese flüssigkeitsgefüllten Bläschen befinden sich manchmal auf leicht entzündeter, geröteter Haut. Gelegentlich kann die Infektion auch mit einer Schwellung der entsprechenden Lymphknoten und evtl. Fieber verbunden sein. Die Bläschen treten oft in regelmäßigen Zeitabständen auf, trocknen nach einigen Tagen aus und heilen unter Krustenbildung narbenlos ab.
Sollte trotz des deutlichen Symptombildes noch Unklarheit über den Erreger herrschen, kann das Herpes simplex Virus im Bläscheninhalt, im Speichel oder im Blut nachgewiesen werden.

Auslösende Faktoren:
Fieber, Sonnenbestrahlung, Menstruation, Infektionen, Immunschwäche oder Stress können das Herpes simplex Virus erneut aktivieren. Die Symptome treten meist an der gleichen Stelle wie zuvor auf.

Behandlungstipps:
Allgemeine Stärkung des Immunsystems (ausreichend Schlaf, gesunder Lebensstil mit Vollwerternährung, wenig Alkohol und vitaminreiche Ernährung), Verzicht auf parfümierte Kosmetikprodukte, Tockenhalten und Schonen der betroffenen Hautpartien (nicht kratzen!!!) beschleunigt das Abheilen der Bläschen.
Um akute Beschwerden zu lindern, sollte man die betroffene Stelle auch durch das Auflegen von Eisbeuteln kühlen. Wechselanwendungen, wie z.B. Wechselduschen, kalte Güsse und ansteigende Bäder sind bei gelegentlich wiederkehrenden Herpes simplex Symptomen ebenso empfehlenswert.
Durch die Behandlung mit dem individuell angezeigten klassisch homöopathischen Einzelarzneimittel kann die Immunabwehr verbessert werden und die Häufigkeit des Ausbrechens der Herpes simplex Viren deutlich reduziert werden.
Weil das Virus im Körper dauernd vorhanden ist, sollten Infizierte beim Kontakt mit anderen vorsichtig sein, besonders bei Schwangeren, Stillenden, Müttern und Neugeborenen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.