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Hautkranke verwenden meist mehr Kosmetik und Körperpflegemittel als Gesunde, da sie versuchen, diesen „Makel” zu verbergen. Kosmetik verursacht dabei meist nicht das Hautleiden, unterhält aber diesen Zustand.
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Wenn sich ein Ekzem verselbständigt hat und der auslösende Stoff bekannt ist, sollte versucht werden, das Kontaktallergen zu meiden und mindestens vorübergehend auf Kosmetika zu verzichten. Bei den Kontaktallergenen kann es sich um Chromat, Nickel, Gummi, Farb- und Gerbstoffe in Kleidern und Schmuck handeln, um Kosmetika, Haarpflegemittel, Parfüms oder Seifen. Ebenso Wasch- und Reinigungsmittel, berührte Gegenstände, Nahrungsmittel, Deodorants, und Enthaarungsmittel sollte man als Auslöser eines Ekzems in Betracht ziehen.
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Bei Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln kann ein Zusatzstoff in den Dragee- oder Kapselhüllen unverträglich sein. Auch in vielen Berufen gibt es typische Kontaktallergene, auf die empfindliche Personen mit Hautproblemen reagieren.
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Wenn nur bedeckte Haut Symptome aufweist, ist meist das Waschmittel das Thema. Auch beim Wäschebügeln kann es zu Unverträglichkeiten oder Allergien kommen, da ein Teil des Waschmittels in der Wäsche bleibt.
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In Kosmetik und Körperpflegemitteln ist meist Natriumlaurylsulfat (Sodiumlaurylsulfat) enthalten, das die Lipidschicht der Haut auswäscht und sich selbst an deren Stelle setzt, d. h. die Haut schuppt sich mehr. Baden erhöht die Durchlässigkeit der Haut um das 10fache, klassisch alkalische Badezusätze weichen die Haut zusätzlich auf und macht sie durchlässig für die schädlichen Allergene. Auch Naturkosmetik ist nicht frei von allergenen Rohstoffen, z. B. sind häufig Jojobaöl bzw. etherische Öle in Naturkosmetika enthalten.
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Begleitend zu einer klassisch homöopathischen Behandlung der Hautkrankheit sollten Kosmetika durch folgende einfache Pflegemittel ersetzt werden:
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Als Körperöl kann hautfreundliches Distelöl verwendet werden, es ist farb- und geruchsneutral.
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Als Seife sind am problemlosesten die reinen Pflanzenölseifen zu empfehlen. Diese sind sehr preiswert und enthalten meist keine hautproblematischen Stoffe.
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In der Haut erfolgt die Ausscheidung wasserlöslicher Schadstoffe durch den Schweiß, die Ausscheidung fettlöslicher Schadstoffe durch den Talg. Jede Ausscheidung durch die Haut erfolgt vornehmlich an bereits lädierten Stellen, also dort, wo Hautkrankheiten bestehen. Hautkranke sollten keine Abmagerungskur machen, da die fettlöslichen Stoffe und Gifte freigesetzt und an den bereits geschädigten Stellen abgegeben werden, was die Beschwerden verstärkt.
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Viele Menschen mit Hautleiden stehen unter Cortisonbehandlung. Durch Absetzen des Cortisons ist eine massive Verschlimmerung zu erwarten, da das körpereigene Cortison nicht mehr in entsprechendem Maße gebildet wird. Cortison darf nicht einfach abgesetzt werden, man muss es „ausschleichen” durch langsame Reduzierung der angewendeten Menge. Dies geschieht am besten in Begleitung des angezeigten, individuell ausgewählten homöopathischen Arzneimittels.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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