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Definition:
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Hämorriden hat jeder - es sind Blutgefäßpolster 3 bis 4 cm oberhalb des Afters innen im Darm. Sie dichten den Darmausgang als „Feinverschluss” ab. Entspannt sich der Schließmuskel beim Stuhlgang, fließt das Blut aus den Hämorrhoiden ab, und das Polster erschlafft. Der Stuhl kann den After ungehindert passieren. Bei krankhaft vergrößerten, knotenartigen Vorwölbungen funktioniert dieser Abdichtungsmechanismus nicht mehr; und aufgrund der Absonderungen neigt das umliegende Gewebe dazu sich zu entzünden, was zu Jucken, Brennen und Schmerzen beim Stuhlgang führt.
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Symptome:
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Typisches Anzeichen für ein Hämorridenleiden ist helles Blut auf dem Stuhl und am Toilettenpapier. Juckreiz, Brennen und ein Gefühl der unvollständigen Darmentleerung nach dem Stuhlgang, bei schweren Hämorriden auch Nässen und Stuhlabgang. Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten die Hämorriden aus dem After hervor.
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Ursachen:
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Hämorriden werden meist durch chronische Verstopfungen hervorgerufen. Sie entstehen durch starkes Pressen auf der Toilette.
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regelmäßige Einnahme von Abführmitteln
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Übergewicht oder Schwangerschaft erhöhen den Druck auf die Blutgefäße im hämorridalen Bereich.
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Kraftsport - durch das Anspannen der Bauchmuskeln beim Stemmen von Lasten erhöht sich der Druck auf den Beckenboden, wodurch er langfristig geschwächt wird.
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angeborene Bindegewebsschwäche
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Tipps zur Vorbeugung bzw. Behandlung:
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Stuhldrang nicht unterdrücken, sondern so rasch wie möglich eine Toilette aufzusuchen.
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Starkes Pressen auf der Toilette vermeiden.
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Auf ballaststoffreiche Ernährung achten. Viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte verhindern Verstopfung. Bei Bedarf Quellmittel einsetzen, die den Stuhl aufweichen, z.B. Flohsamen oder Leinsamen.
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Ausreichend trinken (bis 2 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt).
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Auf Abführmittel verzichten.
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Leichte Bewegung und Beckenbodengymnastik fördern die Durchblutung und verhindern Blutstaus. Wenig geeignet sind Sportarten, bei denen viel gesprungen wird, wie beim Volleyball - Schwimmen oder Spazierengehen hingegen sind ideal.
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Bei weit fortgeschrittenem Hämorridenleiden besser auf Sauna verzichten, denn bessere Durchblutung kann die Beschwerden verschlimmern
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Zu empfehlen ist eine Reinigung mit lauwarmem Wasser ohne Seife nach jedem Stuhlgang. Auch beim Abtrocknen nicht rubbeln und reiben, sondern vorsichtig tupfen.
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Feuchtes Toilettenpapier sollte nicht verwendet werden, da es oft Substanzen enthält, die Allergien auslösen.
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Absonderungen aus dem Darm dringen durch den After nach außen und schädigen die Haut. Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt oder Kamille können die Beschwerden lindern. Für ein Sitzbad 500 Gramm fein geschnittene Eichenrinde aus der Apotheke in fünf Litern Wasser 20 Minuten aufkochen, durch ein Sieb abseihen und auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Dauer des Sitzbades zirka fünf Minuten. Gerbstoffhaltige Zubereitungen wie Hamamelis-Salbe wirken ebenfalls gut.
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Gewürze, die Haut irritierende Stoffe enthalten, wie z.B. Chilli und Curry, sollten nicht verzehrt werden.
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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