|
Die Lebensdauer eines Haares beträgt ca. zwei bis sechs Jahre. Durchschnittlich hat man ca. 100 000 Kopfhaare, die monatlich um ca. 1 cm wachsen.
|
|
Definition:
|
|---|
|
Bei gesundem Haar verliert der Mensch ca. 20 - 100 Haare täglich. Wird diese Menge überschritten, spricht man von Haarausfall. Auch das Abbrechen geschädigter Haare kann als Haarausfall erscheinen.
|
|
Erblich oder hormonell bedingter Haarausfall:
|
|---|
|
Lichten sich die Haare besonders an Stirn oder Scheitel, ist das Veranlagungssache.
| |
Der erblich bedingte Haarverlust ist eine Folge der Unterversorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen, hervorgerufen durch die Rückbildung der feinen Blutgefäße, welche die Haarzellen versorgen. Die Haare werden immer kürzer und dünner. Die männlichen Geschlechtshormone spielen eine entscheidende Rolle beim Haarausfall von Männern, wohingegen Wechseljahre, Hormonveränderungen aufgrund von Schwangerschaft und Geburt und das Absetzen der Pille bei Frauen häufig die Ursache von Haarausfall sind. Die Auswirkung der Hormonveränderung wird ca. 3 Monate später durch Haarausfall sichtbar. Typisch beim Mann ist der zurückweichende Haaransatz mit den Geheimratsecken. Bei der Frau werden die Haare immer dünner und lichten sich v.a. im Scheitelbereich.
|
|
Diffuser Haarausfall:
|
|---|
|
Ist die ganze Kopfpartie betroffen, spricht man vom diffusem Haarausfall. Dieser tritt öfter bei Frauen als bei Männern auf. Häufig liegen Mineralstoff- und Vitaminunterversorgung, Medikamente, oder extreme seelische Stressbelastung dieser Haarerkrankung zugrunde. Mögliche Ursachen sind außerdem Infektionskrankheiten, Vergiftungen und Umwelteinflüsse. Auch bei Stoffwechselstörungen, Depressionen und Störungen des Immunsystems kann Haarausfall vorkommen
|
|
Kreisrunder Haarausfall:
|
|---|
|
Es handelt sich um einen kreisrunden, lokal begrenzten, entzündlichen Haarausfall. In etwa 25 % der Fälle tritt die Erkrankung familiär gehäuft auf.
|
|
Haarstrukturschäden:
|
|---|
|
Wiederholte Schädigung des Haares hat Aufsplittern und Abbrechen der Haare zur Folge. Starker Haarbruch führt zu dünnem, schütterem Haar, das oft mit Haarausfall verwechselt wird.
|
|
Tipps:
|
|---|
| • |
Die Säure aufgrund von Genußmitteln (Rauchen, Kaffee, Alkohol, Zucker etc.), Schmerzmitteln, körperlicher Überanstrengung, Fehlernährung (zuviel Fleisch, Käse usw.), Stress usw. muß deutlich vermindert werden.
| | • |
Ein möglicher Mangel an Eisen, Vitamin B12 oder Folsäure sollte durch eine ausgewogene Ernährung ausgeglichen werden.
| | • |
Kopfmassagen mit Rosmarin- oder Brennesseltee regen die Durchblutung an und können damit das Haarwachstum fördern. Pflanzenextrakte aus Kamille und Aloe vera können lindernd wirken, wenn entzündete Haarwurzeln die Ursache des Haarausfalls sind.
| | • |
Haare mit einem sehr milden, schonenden basischen Shampoo waschen und an der Luft trocknen lassen.
| | • |
Erforschung von psychischen Ursachen, die ca. 6 - 12 Wochen vor Beginn des akuten Haarausfalls zugrunde liegen könnten.
| | • |
Autogenes Training, Yoga und andere Entspannungsübungen helfen, den Streß zu bewältigen
| | • |
Klassisch homöopathische Behandlung mit dem individuell angezeigten homöopathischen Arzneimittel kann die unterschiedlichen Ursachen des Haarausfalls heilen.
|
Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
|