Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Fußpilz

Definition:
Fast jeder dritte Bundesbürger leidet unter Fußpilz, welcher im Prinzip am ganzen Fuß mit Juckreiz, Rötung, Hautschuppung und Brennen auftreten kann. Meist von den Zehenzwischenräumen ausgehend greift der Fußpilz oftmals auch auf andere Fußpartien wie Zehen, Fußränder, Fußsohlen und Ferse, über.

Ursache:
Auch beim gesunden Menschen befindet sich immer eine bestimmte Anzahl von Pilzen auf der Haut, jedoch führt dies nicht bei jedem Kontakt zur Infektion. Durch den Säureschutzmantel der Haut wird durch ein biologisches Gleichgewicht dafür gesorgt, dass sich Pilze nicht in der Haut festsetzen können. Wird dieses Gleichgewicht gestört, kann es zu einer Überwucherung durch Pilze und damit zu einer Infektion kommen.
Das biologische Gleichgewicht der Haut kann durch viele Faktoren, wie z.B. falsche Hautpflege, Störungen im Hautstoffwechsel, Durchblutungsstörungen, UV-Strahlung, Chemikalien oder sonstige negative Umwelteinflüsse aus der Balance geraten und die Haut empfindlich und angreifbar für Pilze machen. Kleine Hautverletzungen, ein geschwächtes Immunsystem (z.B. bei Diabetikern) sowie starke Schweißbildung erhöhen ebenfalls das Infektionsrisiko. Feucht-kalte Füße sind z.B. ein optimaler Nährboden für diese Pilze, denn die Hornschicht der Haut quillt dann auf und wird empfindlich gegenüber fremde Keime. In engen Zehenzwischenräumen sammelt sich besonders leicht Feuchtigkeit an. Aufgrund der verminderten Durchblutung und der dadurch herabgesetzten Stoffwechsellage der Haut finden Pilze hier in der feuchtwarmen Umgebung ideale Wachstumsbedingungen.

Symptome:
Die Haut juckt, ist verquollen und gerötet. Es kann auch zu schmerzhaften Einrissen der Haut kommen. Sehr häufig ist der Zwischenraum der vierten und fünften Zehe betroffen. Tritt der Fußpilz am so genannten Hohlfuß auf, entstehen häufig Bläschen, Rötung und Schuppenbildung. An der Ferse kann sich eine Pilzerkrankung mit vermehrter Hornhautbildung und trockener Hautschuppung bemerkbar machen, diese kann auch an der ganzen Fußsohle auftreten.

Bekämpfung:
Trockene, warme, gut durchblutete Füße sind die beste Prophylaxe gegen Fußpilz. Die Füße sollten täglich, jedoch maximal für 10 Minuten, in einem Salzbad oder Essigbad gewaschen werden, aber ohne sie einzuseifen. Anschließend empfiehlt es sich, sie gut abzutrocknen und mit Mandel- oder Avocadoöl, dem einige Tropfen Teebaumöl oder Nelkenöl zugesetzt wurden, einzureiben. Die atmungsaktiven Socken (keine Kunststofffasern!) sollten täglich gewechselt werden und auch in den Schuhen sollte Schweiß vermieden werden. Barfußlaufen sowie kalte und heiße Wechselbäder fördern die Durchblutung!
Da eine intakte Immunabwehr und eine gute psychische Verfassung ausgesprochen wichtig sind für die erfolgreiche Bekämpfung des Fußpilzes ist eine Behandlung nach den Regeln der klassischen Homöopathie ebenfalls angezeigt.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.