Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Fischschuppenkrankheit
– eine Verhornungsstörung der Haut

Definition:
Ichthyose ist ein Sammelbegriff für Verhornungsstörungen der Haut, wobei deren gemeinsames Merkmal Schuppenbildung mit trockener, rauer Haut und gelegentlichem Juckreiz ist. Die betroffene Haut erinnert an Fischschuppen, weshalb diese Erkrankung auch Fischschuppenkrankheit genannt wird. Ichthyosen sind nicht ansteckend.

Häufigkeit:
Ichthyose ist die häufigste erblich bedingte Hauterkrankung. Sie tritt etwa bei 1 - 3 von 1000 Personen auf.

Ursache:
Das Gleichgewicht zwischen Zell-Neubildung und Abschilferung in der Hornhautschicht ist gestört. Es gibt erblich bedingte, angeborene Ichthyosen und erworbene Ichthyosen. Letztere werden durch verschiedene Krankheiten, Krebserkrankungen und Medikamente ausgelöst.

Symptome:
Die Fischschuppenkrankheit beginnt meist in der Säuglingszeit, verschlimmert sich bis zur Pubertät und wird dann häufig besser.
Das Hautbild wirkt meist sehr trocken und reibeisenartig, vor allem im Bereich von Schultern, Oberarmen, Gesäß und Oberschenkeln sowie Streckseiten von Armen und Beinen. Gelenkbeugen und Leisten bleiben ausgespart
Die Hautfurchen an Handflächen und Fußsohlen wirken vertieft und in ihrem Muster vergröbert
Schweiß- und Talgbildung sind vermindert, die Haut fühlt sich trocken und sehr weich an und kann jucken
Häufig lassen die Beschwerden in den Sommermonaten bei hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Umgebungstemperaturen nach
Bei einigen Formen ist die Haut stark gerötet
Bei Kontakt mit giftigen oder fettlöslichen Stoffen können allergische Kontaktekzeme entstehen
Häufig tritt die Ichthyosis vulgaris gleichzeitig mit einer Neurodermitis auf
Auch andere Formen der Schuppung bzw. Rötung oder Blasenbildung sind möglich, je nach Ursache bzw. Begleiterkrankung

Diagnose:
In den meisten Fällen kann die Diagnose anhand des Untersuchungsbefundes der Haut sofort gestellt werden. Eine genaue Diagnose der Ichthyoseform kann durch eine Gewebeprobe (Hautarzt) ermittelt werden.

Behandlung:
Zu häufiges und zu langes Waschen mit Seife vermeiden
gute und intensive Hautpflege kann die Abschuppung unterstützen (Schuppen lösen durch Abrubbeln mit Schwämmen, Salzbäder, Harnstoffhaltige Salben, Lotionen oder Hautcremes zum Lösen der Schuppen)
Ölbäder zur Rückfettung der Haut
Bei Anstrengung und Hitze viel trinken, da aufgrund der gestörten Schweißproduktion ein Wärmestau auftreten kann (Schwimmen ist ein sehr geeigneter Sport, da das Wasser kühlt)
Wäsche aus Baumwolle oder Leinen bevorzugen (Synthetik oder Wolle kann zu Hautreizungen führen)
Urlaub am Toten Meer
Bei der Berufswahl darauf achten, dass die Haut nicht belastet wird

Wenn die Hauterkrankung sichtbar ist, kann dies das Selbstwertgefühl beeinträchtigen und dazu führen, dass soziale Kontakte gemieden werden. In diesem Fall sollte unbedingt die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch genommen werden, der helfen kann, die Lebensqualität wieder zu verbessern. Auch Klassische Homöopathie kann helfen, die Symptome zu lindern und den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.