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Definition:
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Fibromyalgie ist eine chronische, nicht-entzündliche Erkrankung, die durch Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen gekennzeichnet ist. Eine Versteifung der Gelenke oder eine Zerstörung von Gewebe findet dabei nicht statt, aber die Betroffenen leiden dennoch erheblich darunter und ihre Lebensqualität kann deutlich eingeschränkt sein. Im Frühjahr und im Herbst sind die Schmerzen meistens stärker ausgeprägt, da Nässe und Kälte für viele Betroffene eher negativ ist.
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Häufigkeit:
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Betroffen sind ca. 1,6 bis 2,4 Millionen Deutsche, davon sind ca. 85 bis 90 Prozent Frauen. Oft kommt die Krankheit in der weiblichen Linie der Familie gehäuft vor.
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Diagnose:
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Bei Fibromyalgie stellt man neben einigen vegetativen Symptomen eine erhöhte Druckempfindlichkeit an spezifischen Schmerzdruckpunkten während mehr als 3 Monaten fest.
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Symptome:
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reißende oder ziehende Schmerzen in allen Körperbereichen, vor allem im Rumpfbereich
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Schlafstörungen
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Kopfschmerzen
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Morgensteifigkeit
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Missempfindungen wie Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle
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allgemeine Schwäche
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Merk- und Konzentrationsstörungen, geistiger und körperlicher Leistungsabfall
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depressive Verstimmungen, Neurosen bzw. Angststörungen
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starke Kälteempfindlichkeit
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Begleitende vegetative Symptome wie z.B. kalte Hände, trockener Mund, vermehrtes Schwitzen, Zittern, vor allem an den Händen, Fremdkörpergefühl beim Schlucken, Atembeschwerden ohne wirklichen Grund bzw. Herzschlagveränderungen in Abhängigkeit von der Atmung können auftreten.
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Ursachen:
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Die Ursachen der Fibromyalgie sind bisher weitgehend unbekannt. Als Ursachen in Frage kommen möglicherweise eine genetische Beteiligung, infektiöse bzw. immunologische Vorgänge, hormonelle Auffälligkeiten oder ein Trauma. Auch eine chronische Stressreaktion, Veränderungen im Muskelstoffwechsel, gestörte Schmerzverarbeitung und veränderte Schmerzwahrnehmung werden als Ursache diskutiert. Häufig besteht ein Zusammenhang zwischen einer Fibromyalgie-Erkrankung und einer gemütsmäßigen Vernachlässigung, körperlicher Gewaltanwendung oder sexuellem Missbrauch in der Kindheit.
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Tipps zur Vorbeugung und Behandlung:
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regelmäßige Bewegung, wie z.B. Schwimmen, leichte Spaziergänge
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gesunde Ernährung
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genügend Schlaf
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Schmerzlinderung durch Wärmeanwendungen, weiche Massagen, Elektrotherapie
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Feuchte Kälte- oder Wärmeanwendungen meiden
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Stress reduzieren durch progressive Muskelentspannung nach Jacobson bzw. Autogenes Training oder Isometrische Übungen
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Johanniskrautpräparate als Stimmungsaufheller
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Lymphdrainagen bei Schwellungsgefühlen an Armen und Beinen
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individuelle Behandlung des Betroffenen mit dem nach klassisch homöopathischen Regeln ausgewählten Einzelmittel
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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