Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Das Feuermal (Naevus flammeus)

Definition:
Beim Feuermal (Naevus flammeus) handelt es sich um gutartige, angeborene Gefäßfehlbildungen der kleinen, oberflächlichen Blutgefäße. Feuermale zeigen sich als deutlich begrenze, rote Flecken verschiedener Größe.

Häufigkeit:
0,3 Prozent aller Babys kommen mit einer solchen Gefäßfehlbildung auf die Welt. Am häufigsten kommen Feuermale im Bereich des mittleren Nackens vor („Storchenbiss”). Dieser bildet sich, im Gegensatz zu anderen Feuermalen, von selbst innerhalb des 1. Lebensjahres zurück.

Symptome:
Bei der Geburt erscheint ein Feuermal meist als hell- bis dunkelroter Fleck unterschiedlicher Größe. Mit dem Wachstum des Kindes entwickelt es sich dann zu bleibender Größe und dunkelroter bis bläulicher Farbe. Auf einem Feuermal können sich dunkelrote bis schwärzliche Knoten bilden, die aufplatzen und stark bluten können. Sind die Lippen betroffen, ist die zugehörige Haut meist stark verdickt. Feuermale, die keine Neigung zur Rückbildung aufweisen, treten bevorzugt im Bereich von Gesicht, vorderem Hals und Nacken auf, was für viele Betroffene psychisch sehr belastend ist.

Diagnose:
Feuermale kann man in aller Regel bereits im Säuglingsalter anhand ihres typischen Aussehens und dem bevorzugten Erscheinungsort diagnostizieren. Unter dem Druck eines Spatels weicht das Blut und damit auch die Färbung aus dem Feuermal.
In den meisten Fällen ist es harmlos, das Feuermal kann aber in sehr seltenen Fällen auch ein Hinweis auf weitere, auch folgenschwere, Gefäßfehlbildungen im Bereich in tieferen Geweben, wie z.B. der Hirnhäute, der Augen oder der Arme und Beine, sein. Deshalb ist eine gründliche Untersuchung aller Babys, die mit Feuermalen auf die Welt kommen, nötig.

Ursache:
In einer sehr frühen Entwicklungsphase des Menschen, wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt, da im Embryonalstadium die Organe angelegt werden, entstehen auch die Feuermale. Was die dicht unter der Oberhaut gelegenen feinen Blutgefäße dazu bringt, sich krankhaft zu erweitern und Wucherungen zu bilden, die dann durch die Haut schimmern und einen rötlichen Fleck bilden, ist bis jetzt aber noch nicht geklärt.

Behandlungstipps:
Da die Bildung eines Feuermales angeboren ist, ist Vorbeugung nicht möglich. Im Falle von in der Mittellinie des Körpers gelegenen Feuermalen kann man bis zur späteren Kindheit abwarten, denn sie können sich mit der Zeit von selbst zurückbilden.

Wenn das Feuermal kosmetisch stört, kann man es je nach Größe und Farbintensität mit medizinischem Make-up, Camouflage, oder durch handelsübliches Make-up abdecken.

Die schulmedizinische Behandlung mit einer Lasertherapie zur Verödung der Gefäße ist derzeit die erfolgversprechendste Maßnahme zur Aufhellung eines Feuermals. Naturheilkundliche Maßnahmen wie z.B. Homöopathische Arzneimittel können dabei helfen, die Schwellungen und Rötungen, die im Anschluss an die Laserbehandlung auftreten, schneller zum Abheilen zu bringen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.