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Nach neueren medizinischen Erkenntnissen stehen einige schwere Zivilisationskrankheiten wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Entzündliches Rheuma, Diabetes mellitus und Morbus Alzheimer in Verdacht, eine Folge chronischer Entzündungsreaktionen darzustellen.
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Kurzzeitige Entzündungen sind normale Reaktion des Körpers auf Schädigungen jeglicher Art. Die Entzündungsreaktion mit ihren Symptomen wie Erwärmung, Rötung, Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkung stellt mit Hilfe von Botenstoffen optimale Bedingungen für die Bekämpfung von Fremdorganismen und Verletzungen durch unser Immunsystem dar. Andere spezielle Botenstoffe beenden nach getaner Arbeit dieses Geschehen und damit die Entzündung. Gibt es Störungen im Verlauf der Beendigung der Entzündung, so kann die Entzündung chronisch werden.
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Entzündungsfördernde Faktoren:
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körpereigene Stoffwechselprodukte (Homocystein, hs-CRP, NF-kappa-B)
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Umweltgifte (Autoabgase, Pestizide u.v.a.m.)
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aggressive freie Radikale (u.a. durch „ranzige” Fette)
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Zigaretteninhaltsstoffe
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radioaktive Strahlung
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Ozon
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best. Medikamente
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mangelnde Zahnhygiene (Zahnbettentzündung)
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Übergewicht
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bestimmte Mikroorganismen (z.B. Helicobacter pylori) oder Viren (z.B. Papillomavirus, Hepatitis B Virus)
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chronische Übersäuerung
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u.v.a., z.B. Stress
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Das dauernde Vorhandensein einiger dieser entzündungsfördernden Faktoren lässt sich meist nicht komplett vermeiden, aber bei einer qualitativ hochwertigen Ernährung und gesunder Lebensführung kann unser Körper erfolgreich gegensteuern.
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Die Nahrung unserer Vorfahren aus der Steinzeit hatte eine vollkommen andere Zusammensetzung. Hierbei handelte es sich um eine kohlenhydratarme, eiweißreiche und mit den richtigen Fetten angereicherte Kost. Erst seit ca. 10.000 Jahren muss unser Körper mit Stoffen wie Getreide und andere Agrarprodukten zurechtkommen, seit neuestem auch mit industriell hergestellten Nahrungsmitteln und entsprechenden Zusatzstoffen.
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Entzündungshemmende Faktoren
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Um die chronischen Entzündungen in Schach zu halten bzw. zu bekämpfen können wir folgendes tun:
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Aufnahme von „guten” Fetten (möglichst ca. 650 mg Omega-3-Fettsäuren tgl., d.h. 2 bis 3 Mahlzeiten mit Hochseefisch pro Woche)
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Meiden von gesättigten Fettsäuren (tierische Fette, feste Fette)
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Ballaststoffe: Faserstoffe aus Obst und Gemüse
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Gemüse mit Schwefelverbindungen (Kohl, Zwiebeln, Knoblauch, Kresse)
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Früchte mit entzündungshemmender Wirkung (Preisel- und Heidelbeeren, Cranberries, Ananas, Holunder, Zitrusfrüchte)
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Entzündungshemmende Gewürze (Ingwer, Oregano, Rosmarin)
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Hochwertiges Eiweiß (tierisches Eiweiß ist besser verwertbar als pflanzliches Eiweiß)
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Vitalstoffe und Radikalfänger (Antioxidantien) wie Vitamin C und E oder Carotinoide bzw. Selen und Zink
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Nur mäßige Aufnahme von Kohlenhydraten, bevorzugt Lebensmittel mit niedrigem glycämischem Index („GLYX”)
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Auf Normalgewicht achten
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Viel Bewegung, Sport in Maßen
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Gute Zahnhygiene (2 x tgl. Zähneputzen, Zahnseide)
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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