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Definition:
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Man spricht von einer Eisenmangelanämie, wenn im Körper zu wenig Eisen vorhanden und infolgedessen die Bildung von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen gestört ist.
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Häufigkeit:
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Etwa 10 Prozent der Europäer leiden an einer Eisenmangelanämie, davon sind 80 Prozent Frauen.
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Ursachen:
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Blutverlust aufgrund von sehr starken Regelblutungen, anhaltenden Magen-Darm-Blutungen, zu häufiges Blutspenden, Operationen, regelmäßige Dialyse
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Geringer Eisengehalt der Nahrung, z.B. bei Vegetariern
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Gestörte Eisenaufnahme durch den Darm, z.B. durch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Glutenunverträglichkeit) oder nach Operation mit Entfernung eines Darmabschnittes
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Erhöhter Eisenbedarf bei Schwangerschaft, Wachstum, schweren Erkrankungen, Leistungssport
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Symptome:
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Müdigkeit
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Leistungsabfall
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Kopfschmerzen
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Atemnot bei Belastung
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Konzentrationsstörungen
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Herzklopfen
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Blässe
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Brüchige Haare und Nägel, Hohl- oder Rillennägel
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Haarausfall
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Trockene Haut
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Juckreiz
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Einrisse der Mundwinkel
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Schluckstörungen
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Zungenbrennen
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Diagnose:
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Eine Blutuntersuchung (Ferritinwert) gibt Aufschluss über das Vorliegen einer Eisenmangelanämie. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, die Ursache der Blutarmut herauszufinden und zu bekämpfen. Hierzu können weiterführende Untersuchungen, z.B. beim Frauenarzt, erforderlich sein.
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Behandlungsmöglichkeiten:
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Im Falle zu geringer Aufnahme von Eisen mit der Nahrung sollte auf jeden Fall auf eine ausgewogene Ernährung umgestellt werden, d.h. viel eisenreiche Nahrung (z.B. Leber, Hülsenfrüchte) in Kombination mit Vitamin C. Dies erhöht die Aufnahme von Eisen durch den Körper. Vollkornbrote, die mit Hefeteig oder Sauerteig hergestellt wurden, sind deutlich bessere Eisenquellen als Vollkornbrote, die mit mineralischen Backtriebmitteln produziert wurden.
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Auch die Einnahme von eisenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Säften, Tabletten oder Kapseln ist eine gute Möglichkeit, den Eisenspeicher aufzufüllen. Zu beachten ist hier, dass Eisenpräparate zu einer harmlosen Dunkelfärbung des Stuhls bzw. zu einer leichten Reizung der Darmschleimhaut mit Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung führen können.
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Folgende Stoffe hemmen die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung und sollten folglich bei Vorliegen einer Eisenmangelanämie gemieden werden:
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Tannin in Kaffee und schwarzem Tee
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Phytinsäure in unfermentiertem Vollkorngetreide und manchen Hülsenfrüchten
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Kalzium, Magnesium in größeren Mengen
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Magensäure neutralisierende Medikamente (Antazida)
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Phosphate in Fleisch, Käse und mehreren Lebensmittelzusatzstoffen
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Oxalsäure wie z. B. in Rhabarber, Kakao und Spinat
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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