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Definition:
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Unter einer Candidose versteht man eine Infektionskrankheit, die durch Hefepilze, meist Candida albicans, hervorgerufen wird. Diese Hefepilze kommen auch bei 70% der gesunden Menschen auf der Oberfläche von Haut und Schleimhaut vor. Bei schweren Fällen können sie auch innere Organe befallen.
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Ursache:
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Ist das Immunsystem des Körpers geschwächt, z.B. durch Infektionskrankheiten, Zuckerkrankheit, Krebserkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Antibiotika, Cortison oder Hormonpräparate), können sich die wenigen vorhandenen Candidapilze erheblich vermehren und zu Beschwerden führen. Ist die gesunde Bakterienflora der Haut oder Schleimhaut gestört, erleichtert dies ebenso die Ausbreitung der Candidapilze.
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Wie die meisten Pilze gedeiht auch Candida besonders gut unter feucht-warmen Bedingungen. Deshalb sind bei einer Candidose meist charakteristische Stellen am Körper betroffen, z.B. Hautfalten wie in Zehen- und Fingerzwischenräumen oder unter den Brüsten bzw. in der Leistenbeuge. Auch Hitzestau unter synthetischer Kleidung begünstigt das Pilzwachstum.
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Diagnose:
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Eine Candidose auf Haut oder Schleimhäuten kann leicht anhand der typischen zusammenfließenden, weißlichen, abwischbaren Beläge erkannt werden. Unter diesen Belägen wird die Haut oder Schleimhaut hochrot und sie beginnt leicht zu bluten. Der Pilzbefall ist meist nicht schmerzhaft, er kann jedoch Missempfindungen und Entzündungen auslösen. Zur Sicherung der Diagnose kann ein Abstrich mit einem Wattestäbchen mikroskopisch untersucht werden.
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Die Diagnose einer Candidose in inneren Organen kann durch verschiedene Bildgebende Verfahren bzw. durch Blut-, Stuhl-, oder Gewebeproben festgestellt werden und muss unbedingt von einem Arzt behandelt werden.
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Symptome:
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Häufig betroffen ist die Mundschleimhaut (Mundsoor) mit typisch weißen Belägen, evtl. pelzigem Gefühl und gestörter Geschmacksempfindung.
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Auch im Bereich der Geschlechtsorgane ist ein Candidabefall häufiger zu beobachten. Bei Frauen äußert sich dieser z.B. durch Juckreiz, Brennen oder Schmerzen im Scheidenbereich bzw. mit weißlichem Ausfluss, bei Männern z.B. durch Rötung, Schuppung und Juckreiz am Penis. Möglicherweise treten diese Beschwerden gemeinsam mit Schmerzen beim Wasserlassen auf aufgrund einer Beteiligung der Harnröhre.
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Behandlungstipps:
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Wichtig ist hier, dass die Ursachen behandelt werden, die das übermäßige Pilzwachstum erst ermöglicht haben:
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Hautfalten immer trocken halten (gut abtrocknen, Baumwollunterwäsche bzw. -socken tragen sowie möglichst offene Schuhe oder Lederschuhe)
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Zahnbürsten, Prothesen und Handtücher häufig reinigen
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Betroffene Hautstellen nicht übertrieben waschen, an diesen Stellen möglichst auf Seifen bzw. auf Intimsprays verzichten
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Begünstigende Medikamente nach Rücksprache mit dem Arzt wechseln
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Zuckerkrankheit behandeln
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Salben oder Spülungen auf Pflanzenbasis zum Reduzieren oder Hemmen des Pilzbefalls
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Behandlung mit dem angezeigten homöopathischen Einzelarzneimittel
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Gesunde Ernährung zur Stärkung des Immunsystems
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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