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Das Burnout-Syndrom beginnt meist schleichend und entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Typisch sind Erschöpfung und innere Leere. Häufig sind Personen betroffen, die über Jahre hinweg engagiert mit anderen Menschen arbeiteten, z.B. Beschäftigte in sozialen Berufen wie Krankenschwestern, Lehrer usw.
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Psychische Symptome:
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anfangs sehr hoher Einsatz für berufliche Ziele; eigene Bedürfnisse werden vernachlässigt
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Gefühl, nie Zeit zu haben
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Erholung von der beruflichen Belastung fällt schwer
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später zunehmende Erschöpfung
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verminderte Belastbarkeit, wechselnde Stimmung und Erholungsunfähigkeit
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chronische Müdigkeit mit innerer Unruhe und Nervosität, Gereiztheit bzw. auch Aggressivität
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Entmutigung, verringerte Frustrationstoleranz, Niedergeschlagenheit und Minderwertigkeitsgefühle, Verbitterung, depressive Beschwerden
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Durch die seelischen Probleme können auch körperliche Beschwerden ausgelöst werden:
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steigende Infektanfälligkeit durch geschwächtes Abwehrsystem
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Schlafstörungen, Albträume
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sexuelle Probleme
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Herzklopfen
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Kopfschmerzen
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Verdauungsstörungen, Gewichtsveränderungen
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steigendes Unfallrisiko
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erhöhte Gefahr für Suchterkrankungen
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Menschen mit derartigen Symptomen fühlen sich sowohl beruflich als auch privat nicht voll einsatzfähig und sind somit stark eingeschränkt. Antrieb und Leistungsfähigkeit verringern sich, was häufig zum beruflichen und sozialen Rückzug führt.
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Ursache:
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Wahrscheinlich sind sowohl äußere (z.B. Arbeitsbedingungen, geringe Anerkennung) als auch innere Faktoren (z.B. persönliche Eigenschaften, hoher Arbeitseinsatz, hohe Erwartungen) bei der Krankheitsentstehung beteiligt.
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Diagnose
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Wichtig sind ausführliche Gespräche zu den aktuellen Beschwerden und ihrer Entwicklung, Beleuchtung der Arbeitssituation, auch in Bezug auf die eigenen Erwartungen, eine eventuelle Überforderung, das Verhalten der Vorgesetzten und die Beziehungen im Arbeitsteam sowie die familiäre Situation.
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Vorbeugen bzw. Behandlung
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Erste Anzeichen frühzeitig erkennen
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Regelmäßiger Gedankenaustausch mit Teamkollegen oder Freunden hilft, die eigenen Gefühle zu erkennen und ggf. Hilfe anzunehmen
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„in-sich-hinein-horchen”, wodurch die empfundene Belastung entsteht
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Klärung beruflicher und privater Ziele
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überhöhte Selbstansprüche abbauen
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Hobbys, Familie und Freunde nicht vernachlässigen
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gesunde Lebensführung mit Sport, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf
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Verbesserung der Zeiteinteilung
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Erlernen von Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training
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Bei fortgeschrittenem Burnout-Syndrom kann eine Behandlung zusätzlich mit folgenden Maßnahmen erfolgen:
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Psychotherapie
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Verhaltenstherapie, wobei gezielt krankheitsförderndes Verhalten verlernt und gesundheitsförderndes Verhalten erlernt werden
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Genusstraining
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Verbesserung der Abwehr und Linderung der Beschwerden durch Einnahme des angezeigten homöopathischen Einzelarzneimittels, das nach den Gesetzen der Klassischen Homöopathie ausgewählt wurde
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Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.
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