Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Das Burnout-Syndrom
– „innerlich ausgebrannt”

Das Burnout-Syndrom beginnt meist schleichend und entwickelt sich über einen längeren Zeitraum. Typisch sind Erschöpfung und innere Leere. Häufig sind Personen betroffen, die über Jahre hinweg engagiert mit anderen Menschen arbeiteten, z.B. Beschäftigte in sozialen Berufen wie Krankenschwestern, Lehrer usw.

Psychische Symptome:
anfangs sehr hoher Einsatz für berufliche Ziele; eigene Bedürfnisse werden vernachlässigt
Gefühl, nie Zeit zu haben
Erholung von der beruflichen Belastung fällt schwer
später zunehmende Erschöpfung
verminderte Belastbarkeit, wechselnde Stimmung und Erholungsunfähigkeit
chronische Müdigkeit mit innerer Unruhe und Nervosität, Gereiztheit bzw. auch Aggressivität
Entmutigung, verringerte Frustrationstoleranz, Niedergeschlagenheit und Minderwertigkeitsgefühle, Verbitterung, depressive Beschwerden

Durch die seelischen Probleme können auch körperliche Beschwerden ausgelöst werden:
steigende Infektanfälligkeit durch geschwächtes Abwehrsystem
Schlafstörungen, Albträume
sexuelle Probleme
Herzklopfen
Kopfschmerzen
Verdauungsstörungen, Gewichtsveränderungen
steigendes Unfallrisiko
erhöhte Gefahr für Suchterkrankungen

Menschen mit derartigen Symptomen fühlen sich sowohl beruflich als auch privat nicht voll einsatzfähig und sind somit stark eingeschränkt. Antrieb und Leistungsfähigkeit verringern sich, was häufig zum beruflichen und sozialen Rückzug führt.

Ursache:
Wahrscheinlich sind sowohl äußere (z.B. Arbeitsbedingungen, geringe Anerkennung) als auch innere Faktoren (z.B. persönliche Eigenschaften, hoher Arbeitseinsatz, hohe Erwartungen) bei der Krankheitsentstehung beteiligt.

Diagnose
Wichtig sind ausführliche Gespräche zu den aktuellen Beschwerden und ihrer Entwicklung, Beleuchtung der Arbeitssituation, auch in Bezug auf die eigenen Erwartungen, eine eventuelle Überforderung, das Verhalten der Vorgesetzten und die Beziehungen im Arbeitsteam sowie die familiäre Situation.

Vorbeugen bzw. Behandlung
Erste Anzeichen frühzeitig erkennen
Regelmäßiger Gedankenaustausch mit Teamkollegen oder Freunden hilft, die eigenen Gefühle zu erkennen und ggf. Hilfe anzunehmen
„in-sich-hinein-horchen”, wodurch die empfundene Belastung entsteht
Klärung beruflicher und privater Ziele
überhöhte Selbstansprüche abbauen
Hobbys, Familie und Freunde nicht vernachlässigen
gesunde Lebensführung mit Sport, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf
Verbesserung der Zeiteinteilung
Erlernen von Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation oder autogenes Training

Bei fortgeschrittenem Burnout-Syndrom kann eine Behandlung zusätzlich mit folgenden Maßnahmen erfolgen:
Psychotherapie
Verhaltenstherapie, wobei gezielt krankheitsförderndes Verhalten verlernt und gesundheitsförderndes Verhalten erlernt werden
Genusstraining
Verbesserung der Abwehr und Linderung der Beschwerden durch Einnahme des angezeigten homöopathischen Einzelarzneimittels, das nach den Gesetzen der Klassischen Homöopathie ausgewählt wurde


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.