Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Borreliose – durch Zeckenbiss übertragen

Bei Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit. Eine Zecke überträgt häufig die bei der Blutmahlzeit an Mäusen aufgenommen Borrelien auf den Menschen.
Aktiv werden Zecken bei Temperaturen über 10 °C, also v. a. von Frühjahr bis Herbst. Da Austrocknen für Zecken bedrohlich ist, halten sie sich bevorzugt in Bodennähe auf, am besten im hohen Gras oder im feuchten Laub.

Vorkommen und Häufigkeit:
Jährlich gibt es ca. 240 000 Neu-Infektionen mit Borreliose in Deutschland, davon führen ca. 60 000 zu Neuerkrankungen.

Symptome:
Nach einem Zeckenbiss ist meist eine kleine Rötung zu sehen, weil jeder Zeckenbiss eine Reizung der Haut darstellt. Die Rötung verschwindet schnell wieder.
Im Falle einer Borrelien-Infektion erscheint in ca. 50 % der Fälle nach 1 bis 3 Wochen an der Bissstelle erneut eine Rötung, die so genannte Wanderröte (Erythema migrans). Diese breitet sich von der Bissstelle aus langsam nach außen hin aus, d.h. der Kreis der Rötung wird größer, wobei die Haut im Zentrum häufig blass wirkt. Diese schmerzlose Wanderröte ist ein eindeutiges Zeichen für eine Borrelien-Infektion. Auch wenn diese Wanderröte abheilt, bleiben die Borrelien aktiv.
Häufig sind auch unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber, Lymphknotenschwellungen und Kopfschmerzen.
In einigen Fällen können später schmerzhafte Gelenkentzündungen auftreten, z. B. an Knien, Händen oder Knöcheln. Auch chronische Hautveränderungen wie Pergamentpapierhaut oder Herzprobleme sind nicht auszuschließen.
In seltenen Fällen kann Borreliose zu einer chronische Entzündung des zentralen Nervensystems mit Lähmungen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und anderen neurologischen Symptomen führen.

Wie kann man einer Borrelien- Infektion vorbeugen?
geschlossene, helle und feste Kleidung tragen, die möglichst viel Körperoberfläche bedeckt. Die dunklen Zecken sind auf heller Kleidung leicht erkennbar. Hosenbeine am besten in die Strümpfe stecken.
getragene Wäsche sofort in den Wäschetrockner geben, da Zecken Trockenheit nicht überleben.
den gesamten Körper (bei Kindern v. a. Kopf, Hals und Schultern) mit Vergrößerungsglas, Spiegel und Taschenlampe nach Zecken absuchen. Dies gilt auch für Haustiere, denn auch deren Zecken können Menschen befallen.
Zecke schnellstmöglich nach dem Entdecken entfernen, da das Infektionsrisiko mit Borrelien mit der Saugdauer der Zecke zunimmt.
die Zeckenentfernung erfolgt mit einer spezielle Zeckenpinzette oder im Notfall mit den eigenen Nägeln: Haut straffen, die Zecke ganz weit vorne an deren Kopf, direkt an der Bissstelle fassen und behutsam abzupfen. Drehen ist nicht erforderlich.
unbedingt die Bissstelle mehrere Wochen beobachten und bei einer auftretenden Wanderröte einen Arzt aufsuchen, der die erforderlichen Antibiotika verordnet.
die meisten Zeckenbisse bleiben ohne Folgen, denn nicht jede Zecke trägt Krankheitserreger in sich.
auch klassische Homöopathie kann das Immunsystem im Kampf gegen die Borrelien unterstützen.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.