Naturheilpraxis Ingrid Halbritter
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Blasenentzündung bei Frauen

Definition:
Die Blasenentzündung ist eine vor allem bei Frauen häufig vorkommende Infektionskrankheit, welche durch deren kurze Harnröhre begünstigt wird.

Ursache:
Sie entsteht in der Regel durch Wanderung von Bakterien aus dem Darm in die Harnblase, wo die Bakterien sich stark vermehren und eine Entzündung verursachen. Begünstigt wird eine Infektion, wenn die Abwehrkräfte der Schleimhäute herabgesetzt sind oder auch durch Hormonelle Störungen (Wechseljahre, Schwangerschaft).

Symptome:
Blasenentzündung äußert sich durch brennende Schmerzen beim Wasserlassen und ständigen Harndrang, auch wenn meist nur eine geringe Harnmenge abgegeben werden kann. Es können auch Schmerzen im Unterbauch auftreten sowie Probleme, den Harn zu halten. Der Urin kann trüb sein, unangenehm riechen, mit etwas Blut oder schlimmstenfalls mit Eiter verfärbt sein.

Diagnose:
Die Symptome einer Blasenentzündung sind meist eindeutig und können durch Auswertung eines Harnteststreifens bestätigt werden.

Verlauf:
Im Allgemeinen verlaufen Entzündungen der Blase unkompliziert, in seltenen Fällen kann die Infektion aber auch zu den Nieren aufsteigen und zu Fieber, Nierenschmerzen und starkem Krankheitsgefühl führen. In diesem Fall sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Was hilft bei akuter Blasenentzündung:
Am wichtigsten ist es, sehr viel zu trinken, damit die Harnwege gut gespült und die Bakterien ausgeschwemmt werden. Der Urin sollte immer hellgelb und durchsichtig sein. Blasentee mit beispielsweise Birke, Brennnesseln, Preiselbeeren, Hauhechel und Schachtelhalm wirkt unterstützend, wobei derartige Tees nicht über einen längeren Zeitraum getrunken werden sollten. Die kurzfristige Einnahme von höher dosiertem Vitamin C säuert den Harn an, so dass sich die Bakterien nicht mehr so gut vermehren können und es stärkt die Abwehrkräfte. Auch Cassis-, Preiselbeer- oder Heidelbeersaft kann über einige Wochen getrunken werden, um das Wiederauftreten des Infekts zu vermeiden.
Der Harndrang sollte niemals unterdrückt und die Blase immer vollständig geleert werden, um die zwischenzeitlich gewachsenen Bakterien zu entfernen.
Keine Intimsprays, Scheidenspülungen oder antibakterielle Seifen verwenden, weil dies das normale Bakterienwachstum auf den Schleimhäuten stört und Harnwegsinfekte begünstigt. Besser pH-neutrale Produkte verwenden. Um zu vermeiden, dass Darmbakterien in die Blase gelangen können, sollte man nach einer Stuhlentleerung nur einmal und immer von vorne nach hinten wischen.
Unterwäsche aus Baumwolle sollte bevorzugt werden. Vor allem auf Slipeinlagen verzichten, da diese nicht luftdurchlässig sind.
Kälte kann die Abwehrkräfte schwächen und die Blase reizen. Daher ist es zu generell zu empfehlen, Unterleib und Füße warm zu halten. Bei einer akuten Blasenentzündung hilft ein heißes Sitzbad mit Kamille, Calendula oder Zinnkraut und anschließend Bettruhe mit einer Wärmflasche auf der Blasengegend.
Die Gabe des angezeigten homöopathischen Arzneimittels hilft dem Körper, die Blasenentzündung schneller zu überwinden.


Weitere Informationen: Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie Ingrid Halbritter, Diplombiologin und Heilpraktikerin, Ingolstadt, Tel. 0841 / 9 51 90 78.